Mindestens zehn Tote bei Hotel-Brand in türkischem Skigebiet

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Bei einem Brand in einem Hotel in einem Skiresort im Nordwesten der Türkei, sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. 32 weitere seien bei dem Feuer in der Provinz Bolu verletzt worden, teilte der türkische Innenminister Ali Yerlikaya auf der Plattform X mit. 

Der Brand war nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu in der Nacht noch aus ungeklärten Gründen ausgebrochen. 

30 Feuerwehrautos und 28 Rettungswagen seien zum Einsatzort geschickt worden. Bilder zeigten, wie das Dach und die oberen Stockwerke brannten. Eine Reporterin des Senders CNN Türk sagte, starker Wind erschwere die Löscharbeiten. Auch am Morgen kämpften die Einsatzkräfte weiter gegen die Flammen. 

Menschen versuchen, sich selbst zu retten

Der Sender NTV berichtete, die Fassade des Hotels bestehe aus Holz - deshalb habe sich das Feuer besonders schnell ausbreiten können. Auf Videos war zu sehen, wie Menschen in der Nacht versuchten, sich mit aneinander geknüpften Bettlaken selbst aus den Fenstern zu retten. 

Ein Augenzeuge berichtete der Zeitung «Hürriyet», er habe beobachtet, wie Menschen aus dem Fenster gesprungen seien. Durch die starke Rauchentwicklung habe man die Treppen zum Notausgang kaum finden können. Nach dem Bericht der Zeitung war das Hotel voll belegt - 234 Menschen hätten dort übernachtet.

In der Türkei sind zurzeit Schulferien. Das Skigebiet Kartalkaya in der Provinz Bolu ist bei Einheimischen beliebt. (dpa)


 

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