Mutmaßlich getöteter Junge in Münchner Hotel entdeckt

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Nach dem Fund eines toten Kinds in einem Münchner Hotelzimmer ermittelt die Polizei wegen einer Gewalttat. In dem Raum sei am Mittwochvormittag auch eine Frau gefunden worden, teilte die Polizei mit. Es handle sich um eine Verwandte des toten Jungen. Sie sei wegen ihres Gesundheitszustands in ein Krankenhaus gebracht worden. Details dazu wollte eine Polizeisprecherin auf Nachfrage nicht nennen.

Unklar blieb zunächst ebenfalls, inwieweit die Polizei eine konkrete Person im Verdacht hat, den Jungen getötet zu haben. Einen Bericht der «Bild»-Zeitung, demzufolge die Ermittler die Mutter verdächtigen, den 13-Jährigen getötet zu haben, bevor sie sich habe selbst töten wollen, wollte ein Polizeisprecher auf Nachfrage weder bestätigen noch dementieren. Ob es sich bei der im Zimmer gefundenen Verwandten um die Mutter des Kinds handelt, ließ eine Polizeisprecherin ebenfalls offen.

Mitarbeiter des Hotels hatten die Polizei gerufen

Das Münchner Mordkommissariat ermittle zu den Hintergründen des Tötungsdelikts in alle Richtungen, sagte eine Polizeisprecherin später. Bei dem Jungen handle es sich nach derzeitigem Stand um einen 13-Jährigen, zunächst hatte die Polizei das Alter des Kindes mit 12 Jahren angegeben. Wie genau der Junge getötet worden sein könnte, sagte die Polizeisprecherin auf Nachfrage nicht. Auch zu einem möglichen Verletzungsbild wollte sie keine Angaben machen.

Mitarbeiter des Hotels nahe dem Münchner Hauptbahnhof hatten den Angaben zufolge gegen 9.40 Uhr die Polizei wegen des Funds alarmiert. Ein Mitarbeiter sei später von einem Kriseninterventionsteam betreut worden, sagte ein Polizeisprecher. Gegen Mittag herrschte dort aber weitgehend wieder unauffälliger Besucherbetrieb. Lediglich einige wenige Zivilfahrzeuge der Polizei ließen noch auf den Einsatz schließen, wie dpa-Reporter vor Ort berichteten.

Um die genaue Todesursache zu klären, sei eine Obduktion der Leiche des Jungen angeregt worden, teilte die Polizei mit. Zudem waren Experten der Spurensicherung im Hotel im Einsatz. (dpa)


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