Mutmaßliche Entführerin schildert Tat im Block-Prozess

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Pm Block-Prozess hat eine Zeugin aus Israel unter Tränen die Vorgeschichte der mutmaßlichen Entführung erzählt. Anfangs sei es darum gegangen, so viele Informationen wie möglich für ein Gerichtsverfahren im Sorgerechtsstreit zu sammeln, sagte die 51-Jährige vor dem Landgericht Hamburg laut Übersetzung. Doch der Druck sei im Laufe der Zeit immer größer geworden. Christina Block habe von dem Plan, die Kinder aus Dänemark zurückzuholen, gewusst. 

Die Frau, die sich während ihrer Zeit in Hamburg Olga nannte, soll nach Angaben der Staatsanwaltschaft an der Entführung des Jungen und des Mädchens in der Silvesternacht 2023/24 beteiligt gewesen sein. Laut Anklage war sie «die rechte Hand» des Chefs der Sicherheitsfirma, die für die Entführung verantwortlich gewesen sein soll.

Zeugin bekam sicheres Geleit

Die angeklagte Mutter der Kinder, Christina Block, hatte in einer Aussage vor Gericht im Juli 2025 erklärt, dass die Israelin für sie eine Vertraute war. Für die Staatsanwaltschaft ist die Zeugin eine Beschuldigte. Für ihre Aussagen in Hamburg wurde ihr sicheres Geleit zugesagt.

Die Unternehmerin Christina Block ist angeklagt, die israelische Sicherheitsfirma damit beauftragt zu haben, ihre Kinder vom Wohnort ihres Ex-Manns in Dänemark nach Deutschland zu entführen. Die Tochter des Gründers der Steakhaus-Kette «Block House», Eugen Block, beteuert ihre Unschuld. (dpa)


 

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