Mutmaßlicher Millionenschaden: Wirtepaar wegen Steuerhinterziehung vor Gericht

| War noch was…? War noch was…?

Wegen eines Millionen-Steuerschadens durch ein angeblich manipuliertes Kassensystem muss sich seit Mittwoch ein Ehepaar vor dem Kieler Landgericht verantworten.

Laut Anklage sollen die ehemaligen Besitzer eines Restaurants in Kiel mit Hilfe von Kassenmanipulationen in 15 Fällen Steuern in Höhe von rund 1,6 Millionen Euro hinterzogen haben.

Das Ehepaar habe von 2014 bis 2018 die Finanzbehörden über steuererhebliche Tatsachen unrichtig, unvollständig oder gar nicht informiert, sagte die Staatsanwältin. Dadurch hätten die Angeklagten Einkommens-, Umsatz- und Gewerbesteuern in großem Ausmaß verkürzt. Zulasten der Stadt Kiel seien rund 310.000 Euro Steuern und zulasten der Finanzbehörden rund 1,3 Million Euro Steuern hinterzogen worden. Das Restaurant haben die Angeklagten inzwischen verkauft.  

Das Kieler Landgericht hat sieben Verhandlungstage vorgesehen. Ein Urteil könnte Ende Juli fallen. Angesichts der vom Gericht initiierten Verständigungsbemühungen wäre ein Urteil aber deutlich früher möglich. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Nach dem Tod eines baden-württembergischen Touristen am Gardasee hat die Rechtsmedizin in Deutschland eine Leichenschau durchgeführt. Berichten zufolge hatte der Mann über starke Beschwerden geklagt, nachdem er in einem Restaurant Fisch gegessen hatte.

Der neue ungarische Ministerpräsident Peter Magyar hat sich bei seinem Besuch in Berlin eine Currywurst und eine Flasche Pils gegönnt. Die Berliner Spezialität aß der 45-Jährige zusammen mit Begleitern gleich im Stehen an einer Bude gegenüber dem Hotel Adlon.

Der Dehoga Niedersachsen bietet Hotel- und Gastronomiebetrieben kostenlose Vorlagen an, um Gäste für den respektvollen Umgang mit internationalem Personal zu sensibilisieren. Damit reagiert der Verband auf zunehmende negative Rückmeldungen.

in Hotel in Bayern hat eine Buchung aus Israel mit einer antisemitischen Begründung abgelehnt. Nach Kritik entschuldigte sich das Hotel in der Oberpfalz per E-Mail bei dem Gast und lud diesen zu einem kostenlosen Urlaub ein.

Tui hat ein Ranking zu deutschen Freibädern vorgelegt, das auf Nutzerbewertungen basiert. Dabei wurden über 1.000 Anlagen anhand verschiedener Bewertungskriterien analysiert.

In Italien sind die Autobahnen teuer: Auch deutsche Urlauber kennen das. Jetzt soll es dort bei Staus infolge von Baustellen Geld zurück geben. Allerdings ist die Sache nicht einfach.

Ein Sorgerechtsstreit, der in einer Entführung endet: Seit fast einem Jahr beschäftigt der Fall Block das Landgericht Hamburg. Einer mutmaßlichen Täterin werfen Anwälte widersprüchliche Aussagen vor.

Im Buch «36 Boys. Wie eine Kreuzberger Gang zur Legende wurde» schildert der Journalist Paul Christoph Gäbler die Entstehung der Gang. Damals auch mit dabei: der heutige Sternekoch Tim Raue.

Johann Lafer hat sich erstmals selbst öffentlich zu seiner Krebserkrankung geäußert. Parallel berichten „Bild“ und „Bunte“ über Diagnose, Chemotherapie und den aktuellen Gesundheitszustand des Fernsehkochs.

Bei einem Streit in einer Bar in Lörrach hat ein Mann seine brennende Zigarette im Gesicht eines Barkeepers ausgedrückt und ihn dabei verletzt. Welche Rolle die anderen Gäste spielten.