Nach Brand in Kneipe: Angeklagter Mann tot in Gefängniszelle gefunden

| War noch was…? War noch was…?

Nach einem wohl absichtlich gelegten Feuer in einer Kneipe in Unterfranken ist der Verdächtige tot in der Untersuchungshaft gefunden worden. Vermutlich habe sich der Mann im Gefängnis das Leben genommen, teilte die Staatsanwaltschaft Würzburg mit. Der frühere Lebensgefährte der Kneipenbesitzerin soll das Lokal in Volkach (Landkreis Kitzingen) im Frühjahr angezündet haben. Verletzt wurde niemand.

Die Leiche des Angeklagten soll nun obduziert werden, um die Todesursache zu klären. «Die näheren Todesumstände sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen», so die Anklagebehörde. Der Prozess gegen den Mann wegen schwerer Brandstiftung hatte Anfang Oktober vor dem Landgericht Würzburg begonnen. Das Verfahren wurde nach seinem Tod nun eingestellt. Über den mutmaßlichen Suizid hatten mehrere Medien berichtet.

Der Verdächtige saß seit Mai in Untersuchungshaft. Wenige Tage nach dem Brand in der Kneipe im April hatten Ermittler den Mann am Gardasee festgenommen. Damals waren an ihm frische Brandverletzungen festgestellt worden. Wenige Tage vor dem Feuer soll die Kneipenwirtin den Mann der gemeinsamen Wohnung verwiesen habe. In den Folgetagen hatte er ihr laut Staatsanwaltschaft gedroht - auch vor Zeugen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Geschmackssinn verloren, offene Finger – Johann Lafer schildert, wie sehr ihn die Chemotherapie belastet. Offen zu sagen, dass er krank ist, habe ihn befreit, sagt der 68-Jährige.

Die Betreiberin des Café Eule im Gleisdreieckpark in Berlin hat für Aufsehen gesorgt, weil sie einem Anhänger der AfD die Bedienung verwehrte. Die Gastronomin, die den Betrieb seit neun Jahren führt, thematisierte den Vorfall in einer Videoreihe auf Instagram.

Der Mann, der im Hauptjob vor allem politische Debatten anheizt, lässt inzwischen auch Zwiebeln anschwitzen. Jan Böhmermanns Kochshow-Hommage an Alfred Biolek geht in die nächste Runde.

Zwei Jahre nach dem Einsturz eines Hotels in Kröv an der Mosel mit zwei Toten hat die Staatsanwaltschaft Trier Anklage gegen einen Ingenieur für Baustatik erhoben. Der Vorwurf laute fahrlässige Tötung in zwei Fällen und fahrlässige Körperverletzung in acht Fällen sowie Baugefährdung.

In zwei Berliner Hotels werden Gäste überfallen. In beiden Fällen soll der Täter an der Zimmertür geklopft und dann ein Messer gezogen haben. Eine betroffene Frau spricht vor Gericht von einem Trauma.

Im Rhein herrscht Niedrigwasser, die großen Frachtschiffe fahren daher bereits mit weniger Ladung. Nun gibt es auch Folgen für die Personenschifffahrt - in Bonn steht ein Schiff quer auf dem Rhein.

Bei einem Küchenbrand in einer Gastronomie in Lübeck ist am Mittwochabend ein Mensch schwer verletzt worden. Das Feuer griff nach Angaben der Feuerwehr auf Teile der Fassade und des Daches über.

Lange, bevor er als Koch Geld verdiente, besserte Alexander Herrmann sein Taschengeld als Kofferträger auf. Vor allem bei den Bayreuther Festspielen bewährte sich dabei ein kleiner Kniff.

Blockierte Notausgänge, fehlender Brandschutz: Nach dem Pub-Feuer mit 30 Toten in Bangkok soll es Konsequenzen geben. Im Fokus stehen nicht nur Gesetze, sondern auch das Verhalten der Clubbetreiber.

Eine 40-jährige Frau ist in München in den Schacht eines Wäscheaufzugs gestürzt und schwer verletzt worden. Die Feuerwehr musste sie unter beengten Bedingungen mit einer Spezialtrage über zwei Stockwerke retten.