Nach Hotel-Brand im Harz: Brandmittelspürhund im Einsatz

| War noch was…? War noch was…?

Nach dem Feuer in einem ehemaligen Kurhotel im Harz ist ein Brandmittelspürhund auf dem Gelände im Einsatz. Die Ursache für das Feuer in dem leerstehenden Gebäude in Bad Lauterberg ist nach wie vor unklar, eine vorsätzliche Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden, wie die Polizei mitteilte. Die Untersuchungen vor Ort dauern an. Bei dem Feuer wurde niemand verletzt.

Urlauber auf einem gegenüberliegenden Campingplatz hatten den Brand bemerkt und den Notruf gewählt. Demnach hatte es zunächst im Eingangsbereich gebrannt, dann stand auch der Mittelteil des Gebäudes in Flammen. Ein Teil des ehemaligen Hotels stürzte während der Löscharbeiten ein. In einigen Gebäudeteilen besteht weiterhin Einsturzgefahr. Rund 150 Feuerwehrleute waren zeitweise im Einsatz.

Verbindung zur «Reichsbürger»-Gruppierung

Das Hotel oberhalb der Innenstadt von Bad Lauterberg stand in der Vergangenheit in Verbindung mit dem sogenannten Königreich Deutschland. Die «Reichsbürger»-Gruppierung wurde im Mai 2025 verboten. Ende 2023 hatte der Landkreis Göttingen der Organisation bereits den Betrieb eines Kiosks auf dem Gelände des ehemaligen Hotels untersagt.

«Reichsbürger» erkennen die Bundesrepublik Deutschland nicht als Staat an. Sie erkennen auch demokratische und rechtsstaatliche Strukturen wie Parlament, Gesetze oder Gerichte nicht an. Steuern, Sozialabgaben oder Bußgelder wollen sie nicht zahlen.

Die Polizei sucht weiterhin Zeugen und bittet um Hinweise auf verdächtige Personen und Fahrzeuge in der Nacht zu Montag im Bereich des Hotels. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Nationalsozialisten hatten das Kehlsteinhaus errichtet. Was der Freistaat Bayern nach dem verheerenden Feuer mit dem geschichtsträchtigen Ort vorhat. Das seit Jahrzehnten als Berggasthof genutzte Gebäude brannte in der Nacht zum Samstag fast vollständig nieder.

Erneut ist Mannheim mit einer aufsehenerregenden Straftat in den Schlagzeilen: Ein Sprengkörper explodierte am frühen Montagmorgen in einem Café. Ein Mann wird verletzt. Viele Fragen sind offen.

Nach der Zerstörung des Kehlsteinhauses am Obersalzberg bei Berchtesgaden gehen die Ermittlungen zu den Hintergründen der Brandstiftung weiter. Das seit Jahrzehnten als Berggasthof genutzte Gebäude brannte in der Nacht zum Samstag fast vollständig nieder.

Mitten in der Nacht mussten in der vergangenen Woche rund 130 Hotelgäste in Aschheim ihre Zimmer verlassen. Der Schaden ist enorm. Nun sitzt ein 27-Jähriger in einer Haftanstalt – was die Ermittler ihm vorwerfen.

Ermittler und Behörden gingen in 34 Ländern gezielt gegen mögliche Ausbeutung am Arbeitsplatz vor. Gut 100 Verdächtige wurden festgenommen. Auch das Gastgewerbe stand im Fokus.

Es ging ganz schnell am Obersalzberg in der Nacht zum Samstag: Urplötzlich stand das Kehlsteinhaus - einst von den Nationalsozialisten für Adolf Hitler zu Repräsentationszwecken errichtet und inzwischen ein beliebtes Berglokal - lichterloh in Flammen. 

Geschirrspülen und Bettwäscheabziehen sollen Airbnb-Gastgeber ihren Gästen grundsätzlich nicht mehr als Aufgaben vorgeben. Die neue Richtlinie tritt am 20. November in Kraft und stößt im Gastgeberforum auf Kritik.

Bei einem Messerangriff in einer Bar im Nürnberger Stadtteil Schoppershof ist die Betreiberin schwer verletzt worden. Die Polizei nahm einen Tatverdächtigen fest. Eine Mordkommission ermittelt wegen des Verdachts des versuchten Totschlags.

Bei einem Brand in einer Leipziger Hotelsauna sind neun Menschen verletzt worden. Das Feuer brach im Zuge eines Aufgusses aus, die Ursache ist bislang nicht abschließend geklärt.

Wegen eines Brandes in einem Hotel in Aschheim bei München haben 130 Gäste mitten in der Nacht zu Mittwoch ihre Zimmer verlassen müssen. Erste Ermittlungen ergaben Hinweise auf eine vorsätzliche Brandlegung.