Nach Streit um Hotelrechnungen - Urteil im Ochsenknecht-Prozess erwartet

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Der Betrugsprozess gegen Jimi Blue Ochsenknecht (34) in Österreich wird am Donnerstag voraussichtlich abgeschlossen. Die Verhandlung am Innsbrucker Landesgericht ab 9.30 Uhr findet allerdings ohne den Schauspieler und Reality-TV-Darsteller statt, wie das Gericht und sein Anwalt mitteilten. Ochsenknecht hat demnach offiziell auf seine Anwesenheit verzichtet.

Ochsenknecht hatte Ende 2021 in einem Vier-Sterne-Hotel im österreichischen Tirol nahe der bayerischen Grenze seinen 30. Geburtstag gefeiert. Die Rechnung von knapp 14.000 Euro wurde erst im Sommer 2025 beglichen, als Ochsenknecht per Haftbefehl gesucht und festgenommen wurde (Tageskarte berichtete).

Ochsenknecht bekennt sich nicht schuldig

Die Staatsanwaltschaft wirft ihm schweren Betrug vor. Die maximale Strafe beträgt drei Jahre. Der Angeklagte bestreitet den Vorwurf.

Ursprünglich hatte das Gericht im August 2025 entschieden, dass Ochsenknecht ohne Verurteilung davonkomme, aber eine Geldbuße zahlen müsse. Doch die Staatsanwaltschaft legte erfolgreich Berufung dagegen ein, das Verfahren auf diese Weise zu beenden. Deshalb wird der Prozess nun am Donnerstag fortgeführt und voraussichtlich mit einem Urteil beendet. (dpa)


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