Nach Verhaftung in Hotel: Mutmaßlicher türkischer Spion will gestehen

| War noch was…? War noch was…?

Der 41-Jährige sitzt bereits seit neun Monaten in Untersuchungshaft. Die Verhandlung wurde am Dienstag nach Verlesung der Anklage unterbrochen, um die Strafabsprache auszuhandeln.

Die Bundesanwaltschaft wirft ihm vor, Anhänger der sogenannten Gülen-Bewegung und der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK für türkische Geheimdienste ausgespäht zu haben. Zudem werden ihm Verstöße gegen das Waffengesetz zur Last gelegt.

Der Mann war im September 2021 in einem Düsseldorfer Hotel festgenommen worden, nachdem ein Hotelmitarbeiter in seinem Zimmer eine Waffe entdeckt hatte. Die Polizei hat ein Großaufgebot in Bewegung gesetzt, weil eine «akute Gefahrenlage» zunächst nicht ausgeschlossen werden konnte. Die Waffe hat sich später als Schreckschusswaffe entpuppt. Es wurde aber auch scharfe Munition bei ihm gefunden.

Die Anklagevorwürfe lauten: Verdacht der geheimdienstlichen Agententätigkeit und Verstoß gegen das Waffengesetz. Als Höchststrafe drohen dafür fünf Jahre Haft. Zuvor hatte der Mann die Vorwürfe bestritten: Er habe sich mit der Waffe nur wichtig machen wollen. In seinem Hotelzimmer waren aber auch Unterlagen entdeckt worden, die aus Sicht der Bundesanwaltschaft für seine Agententätigkeit sprechen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mindestens 22 Menschen sind aus noch unerklärter Ursache in einer Kneipe in der südafrikanischen Stadt East London ums Leben gekommen. Einige Augenzeugen vermuteten eine Vergiftung der Kneipenbesucher.

Der ehemalige Wiesnwirt Sepp Krätz betreibt in München mit seiner Familie das Restaurant „Andechser am Dom“. Nachdem er im Zuge der Corona-Pandemie seinen Laden schließen musste, steht er nun für die G7-Präsidenten am Grill.

Nach massiven Beschwerden von Geschäftsleuten und Gastronomen reagiert die Gemeinde. Ein Durchgang in der Nähe eines Brunnens in der Wilhelmstraße wurde mit Betonblöcken zugestellt.

Eine betrunkene Seniorin hat sich vehement gegen ein Lokalverbot in Berlin-Charlottenburg gewehrt und ist dabei auf Polizisten losgegangen. Zuvor soll die 71-Jährige Gäste belästigt haben, so dass ihr ein Hausverbot erteilt wurde.

Biertrinker dürfen sich bei dieser Nachricht freuen: Wissenschaftler haben festgestellt, dass moderater Biergenuss das Risiko für Demenz und Krebs senken kann. Auch vor Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen soll Bier schützen.

Beim Brand in einer Gaststätte in Willstätt im Ortenaukreis ist ein Schaden von mehreren Hunderttausend Euro entstanden. Wie die Polizei am Mittwochabend mitteilte, war das Feuer am Nachmittag ausgebrochen. Vermutet wird, dass ein auf dem Herd vergessener Topf Ursache gewesen sein könnte.

An ein maritimes Kulturgut hat sich der Modeschöpfer Harald Glööckler gewagt - am Mittwoch stellte er in Ahlbeck auf Usedom den ersten von ihm gestalteten Strandkorb vor. Der Glööckler-Strandkorb wird auf Bestellung für 30 000 Euro angefertigt.

Nach der Vergewaltigung einer Hotelmitarbeiterin in Osnabrück fahndet die Polizei nach dem Täter. Der Unbekannte habe Freitags das Hotel betreten, nach einem Zimmer gefragt und anschließend die 23-Jährige im Rezeptionsbereich vergewaltigt.

Derzeit laufen die Planungen für die Fußball-WM in Katar auf Hochtouren. Doch schon jetzt ist klar, dass die Unterbringungsmöglichkeiten in dem kleinen Golfstaat begrenzt sind. Ein neuer Vorschlag des Organisationskomitees: Beduinen-Zelte ohne Klimaanlagen.

Im Fall einer mit Ecstasy statt Champagner gefüllten Flasche in einem Restaurant in Weiden in der Oberpfalz dauern die Ermittlungen an. Sie kämen voran, aber es sei mühsam, so die Staatsanwaltschaft.