Nachbarin baut Abhol-Rutsche für Ramen-Restaurant

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In der Corona-Krise müssen gerade Gastronomiebetriebe kreativ werden, um unter Einhaltung der Abstandsregeln zumindest Abhol- und Lieferdienste anbieten zu können. Unerwartete Hilfe aus der Nachbarschaft hat dabei ein Ramen-Restaurant, also eines in dem es um japanische Nudeln geht, im Hamburger Karolinenviertel erhalten. Eine Nachbarin hat für das Lokal eine Rutsche gebaut.

«Wir haben nach Beginn der Maßnahmen direkt auf Abhol- und Liefergeschäft umgestellt», sagt Inhaber Florian Ridder. «Doch besonders im Eingangsbereich war es für wartende und neue Kunden schwer, genügend Abstand zu halten.» Eine befreundete Nachbarin sei dann auf die Idee gekommen eine Ramen-Rutsche zu bauen, die man an der Treppe zur kleinen Terrasse vor dem Restaurant anbringen kann.

«Seit Donnerstag können die Kunden dank der Rutsche nun vor dem Laden auf dem Gehweg warten und bei der Übergabe der fertigen Gerichte fällt direkter Kontakt nun ganz weg», sagt Florian Ridder. Für ihn ist die Rutsche vor allem ein Zeichen dafür, dass es mit etwas Kreativität und Einfallsreichtum auch in der aktuellen Situation weitergehen kann. (dpa).
 


 

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