Österreichische Post bringt bierige Briefmarke auf Bierdeckel

| War noch was…? War noch was…?

Porzellan, Klopapier, Skibelag, FFP2-Maske oder Dirndlstoff: Es gibt kaum ein Material, das die Österreichische Post noch nicht für Briefmarken verwendet hat. In diese Serie reiht sich nun die diesjährige technische Besonderheit: ein echter Bierdeckel in typischer Größe und mit abgerundeten Ecken. In der Mitte befindet sich eine heraustrennbare Briefmarke, die ganz normal zum Frankieren von Briefen verwendet werden kann. Der Bierdeckel selbst kann als herkömmlicher Untersetzer für Getränke verwendet werden.

Der Bierdeckel besteht aus echtem Holzschliffkarton mit einer Dicke von 1,4 Millimetern. Das Motiv zeigt ein schäumendes Glas Bier, das von Nährwertangaben umgeben ist. Einige Bläschen des Bierschaums auf der Vorderseite wurden zusätzlich mit einem speziellen, fühlbaren Relieflack veredelt. Der runde Sonderstempel ist in Form einer Bierkapsel gestaltet, in der Mitte steht „Bier hat’s in sich!“

Der Ersttag samt Sonderpostamt findet am 10. Oktober von 11:30 bis 19:00 Uhr auf der „Wiener Kaiser Wien“, Bundesländerhütte, im Wiener Prater statt. Der von David Gruber gestaltete Bierdeckel bzw. Briefmarkenblock hat einen Nennwert von 3,50 Euro und erscheint in einer Auflage von 150.000 Stück. 

Bis ins 19. Jahrhundert tranken die wohlhabenderen Leute ihr Bier aus schweren Krügen, die mit einem Deckel aus Zinn oder Silber versehen waren. Die ärmeren Leute benutzten Krüge ohne Deckel, als Untersetzer dienten damals Filze, die sogenannten Bierfilze. Wurde das Bier im Freien getrunken, legte man diese Filze über den Krug, damit keine Insekten in das Bier fallen konnten. Aus dieser Abdeckfunktion leitet sich der Name Bierdeckel ab. Ende des 19. Jahrhunderts wurden in Magdeburg die ersten Bierdeckel aus Karton gestanzt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Geschmackssinn verloren, offene Finger – Johann Lafer schildert, wie sehr ihn die Chemotherapie belastet. Offen zu sagen, dass er krank ist, habe ihn befreit, sagt der 68-Jährige.

Die Betreiberin des Café Eule im Gleisdreieckpark in Berlin hat für Aufsehen gesorgt, weil sie einem Anhänger der AfD die Bedienung verwehrte. Die Gastronomin, die den Betrieb seit neun Jahren führt, thematisierte den Vorfall in einer Videoreihe auf Instagram.

Der Mann, der im Hauptjob vor allem politische Debatten anheizt, lässt inzwischen auch Zwiebeln anschwitzen. Jan Böhmermanns Kochshow-Hommage an Alfred Biolek geht in die nächste Runde.

Zwei Jahre nach dem Einsturz eines Hotels in Kröv an der Mosel mit zwei Toten hat die Staatsanwaltschaft Trier Anklage gegen einen Ingenieur für Baustatik erhoben. Der Vorwurf laute fahrlässige Tötung in zwei Fällen und fahrlässige Körperverletzung in acht Fällen sowie Baugefährdung.

In zwei Berliner Hotels werden Gäste überfallen. In beiden Fällen soll der Täter an der Zimmertür geklopft und dann ein Messer gezogen haben. Eine betroffene Frau spricht vor Gericht von einem Trauma.

Im Rhein herrscht Niedrigwasser, die großen Frachtschiffe fahren daher bereits mit weniger Ladung. Nun gibt es auch Folgen für die Personenschifffahrt - in Bonn steht ein Schiff quer auf dem Rhein.

Bei einem Küchenbrand in einer Gastronomie in Lübeck ist am Mittwochabend ein Mensch schwer verletzt worden. Das Feuer griff nach Angaben der Feuerwehr auf Teile der Fassade und des Daches über.

Lange, bevor er als Koch Geld verdiente, besserte Alexander Herrmann sein Taschengeld als Kofferträger auf. Vor allem bei den Bayreuther Festspielen bewährte sich dabei ein kleiner Kniff.

Blockierte Notausgänge, fehlender Brandschutz: Nach dem Pub-Feuer mit 30 Toten in Bangkok soll es Konsequenzen geben. Im Fokus stehen nicht nur Gesetze, sondern auch das Verhalten der Clubbetreiber.

Eine 40-jährige Frau ist in München in den Schacht eines Wäscheaufzugs gestürzt und schwer verletzt worden. Die Feuerwehr musste sie unter beengten Bedingungen mit einer Spezialtrage über zwei Stockwerke retten.