Palmengarten auf Münchner Theresienwiese

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Palmen statt Bierzelt an der Bavaria: Der Umweltverein Green City hat auf der Theresienwiese in München eine Mini-Oase aufgebaut. Gemütlich im Sand, auf Liegestühlen und im Schatten von 13 Dattel-, Fächer- und Hanfpalmen können sich die Besucher dort entspannen. Normalerweise werden dort bereits die Festzelte und Fahrgeschäfte für das Oktoberfest errichtet, das aber in diesem Jahr wegen der Coronapandemie ausfällt.

Man wolle den Leuten einen grünen Raum für Erholung, Austausch von Ideen und nachhaltigen Genuss ohne Konsumzwang bieten, teilte der Verein mit. Außerdem wolle man bewusst machen, dass öffentliche Plätze in Zeiten der Klimaerwärmung schattenspendende Pflanzen bräuchten, um für alle nutzbar und lebenswert zu bleiben.
 

Der Palmengarten ist Teil des Konzepts «Sommer in der Stadt». In ganz München sollen bis zum Ende der Sommerferien im September Markt- und Essensstände, Schaustellerbuden, Fahrgeschäfte, Spielplätze, Bühnen, Kulturangebote und vieles mehr für Unterhaltung sorgen. Die Stadt will den Münchnern ein abwechslungsreiches Programm bieten, da viele ihren Urlaub wegen der Coronakrise daheim verbringen werden. Auch Touristen sollen angelockt werden. Zudem will die Stadt Schaustellern und Händlern helfen, die wegen des Ausfalls von Volksfesten und Großveranstaltungen Einbußen erleiden. (dpa)


 

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