Pfähle von abgerissener Strandbar 54° Nord in St. Peter-Ording versteigert

| War noch was…? War noch was…?

Über viele Jahre haben die mächtigen Holzpfähle die Strandbar 54° Nord in St. Peter-Ording sicher getragen. Jetzt hilft der Erlös ihrer Versteigerung der Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG).

Die Tourismus-Zentrale des Nordseebads hatte zu der außergewöhnlichen Versteigerung eingeladen und mehrere Hundert Menschen kamen, um entweder ganze Holzstapel für den guten Zweck zu ersteigern oder kleine Holzstücken mit eingebranntem Stempelzeichen als Erinnerung mitzunehmen.

Der Pfahlbau auf dem breiten Strand von St. Peter-Ording war im Mai abgerissen worden. Das war nach Angaben der Tourismus-Zentrale notwendig, weil sich die Wasserkante am Ordinger Strand jedes Jahr weiter landeinwärts verschiebt. Zuletzt habe der Bau fast dauerhaft im Wasser gestanden. Die neue Strandbar 54° Nord wurde bereits eröffnet - sie steht rund 250 Meter weiter im Landesinneren.

«Die DLRG leistet bei uns vor Ort großartige Arbeit, insbesondere in der Wasserrettung und als First Responder bei medizinischen Notfällen», hatte die Tourismus-Direktorin von St. Peter-Ording, Katharina Schirmbeck, vor der Veranstaltung die Entscheidung begründet, den Erlös an die DLRG zu geben.

«Mit dieser Spendenaktion können unsere Gäste und Einheimischen ein Stück Strandgeschichte mitnehmen und gleichzeitig etwas zurückgeben.» Die Erlössumme war am Nachmittag noch nicht bekannt. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Geschmackssinn verloren, offene Finger – Johann Lafer schildert, wie sehr ihn die Chemotherapie belastet. Offen zu sagen, dass er krank ist, habe ihn befreit, sagt der 68-Jährige.

Die Betreiberin des Café Eule im Gleisdreieckpark in Berlin hat für Aufsehen gesorgt, weil sie einem Anhänger der AfD die Bedienung verwehrte. Die Gastronomin, die den Betrieb seit neun Jahren führt, thematisierte den Vorfall in einer Videoreihe auf Instagram.

Der Mann, der im Hauptjob vor allem politische Debatten anheizt, lässt inzwischen auch Zwiebeln anschwitzen. Jan Böhmermanns Kochshow-Hommage an Alfred Biolek geht in die nächste Runde.

Zwei Jahre nach dem Einsturz eines Hotels in Kröv an der Mosel mit zwei Toten hat die Staatsanwaltschaft Trier Anklage gegen einen Ingenieur für Baustatik erhoben. Der Vorwurf laute fahrlässige Tötung in zwei Fällen und fahrlässige Körperverletzung in acht Fällen sowie Baugefährdung.

In zwei Berliner Hotels werden Gäste überfallen. In beiden Fällen soll der Täter an der Zimmertür geklopft und dann ein Messer gezogen haben. Eine betroffene Frau spricht vor Gericht von einem Trauma.

Im Rhein herrscht Niedrigwasser, die großen Frachtschiffe fahren daher bereits mit weniger Ladung. Nun gibt es auch Folgen für die Personenschifffahrt - in Bonn steht ein Schiff quer auf dem Rhein.

Bei einem Küchenbrand in einer Gastronomie in Lübeck ist am Mittwochabend ein Mensch schwer verletzt worden. Das Feuer griff nach Angaben der Feuerwehr auf Teile der Fassade und des Daches über.

Lange, bevor er als Koch Geld verdiente, besserte Alexander Herrmann sein Taschengeld als Kofferträger auf. Vor allem bei den Bayreuther Festspielen bewährte sich dabei ein kleiner Kniff.

Blockierte Notausgänge, fehlender Brandschutz: Nach dem Pub-Feuer mit 30 Toten in Bangkok soll es Konsequenzen geben. Im Fokus stehen nicht nur Gesetze, sondern auch das Verhalten der Clubbetreiber.

Eine 40-jährige Frau ist in München in den Schacht eines Wäscheaufzugs gestürzt und schwer verletzt worden. Die Feuerwehr musste sie unter beengten Bedingungen mit einer Spezialtrage über zwei Stockwerke retten.