Pfähle von abgerissener Strandbar 54° Nord in St. Peter-Ording versteigert

| War noch was…? War noch was…?

Über viele Jahre haben die mächtigen Holzpfähle die Strandbar 54° Nord in St. Peter-Ording sicher getragen. Jetzt hilft der Erlös ihrer Versteigerung der Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG).

Die Tourismus-Zentrale des Nordseebads hatte zu der außergewöhnlichen Versteigerung eingeladen und mehrere Hundert Menschen kamen, um entweder ganze Holzstapel für den guten Zweck zu ersteigern oder kleine Holzstücken mit eingebranntem Stempelzeichen als Erinnerung mitzunehmen.

Der Pfahlbau auf dem breiten Strand von St. Peter-Ording war im Mai abgerissen worden. Das war nach Angaben der Tourismus-Zentrale notwendig, weil sich die Wasserkante am Ordinger Strand jedes Jahr weiter landeinwärts verschiebt. Zuletzt habe der Bau fast dauerhaft im Wasser gestanden. Die neue Strandbar 54° Nord wurde bereits eröffnet - sie steht rund 250 Meter weiter im Landesinneren.

«Die DLRG leistet bei uns vor Ort großartige Arbeit, insbesondere in der Wasserrettung und als First Responder bei medizinischen Notfällen», hatte die Tourismus-Direktorin von St. Peter-Ording, Katharina Schirmbeck, vor der Veranstaltung die Entscheidung begründet, den Erlös an die DLRG zu geben.

«Mit dieser Spendenaktion können unsere Gäste und Einheimischen ein Stück Strandgeschichte mitnehmen und gleichzeitig etwas zurückgeben.» Die Erlössumme war am Nachmittag noch nicht bekannt. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der neue ungarische Ministerpräsident Peter Magyar hat sich bei seinem Besuch in Berlin eine Currywurst und eine Flasche Pils gegönnt. Die Berliner Spezialität aß der 45-Jährige zusammen mit Begleitern gleich im Stehen an einer Bude gegenüber dem Hotel Adlon.

Der Dehoga Niedersachsen bietet Hotel- und Gastronomiebetrieben kostenlose Vorlagen an, um Gäste für den respektvollen Umgang mit internationalem Personal zu sensibilisieren. Damit reagiert der Verband auf zunehmende negative Rückmeldungen.

in Hotel in Bayern hat eine Buchung aus Israel mit einer antisemitischen Begründung abgelehnt. Nach Kritik entschuldigte sich das Hotel in der Oberpfalz per E-Mail bei dem Gast und lud diesen zu einem kostenlosen Urlaub ein.

Tui hat ein Ranking zu deutschen Freibädern vorgelegt, das auf Nutzerbewertungen basiert. Dabei wurden über 1.000 Anlagen anhand verschiedener Bewertungskriterien analysiert.

In Italien sind die Autobahnen teuer: Auch deutsche Urlauber kennen das. Jetzt soll es dort bei Staus infolge von Baustellen Geld zurück geben. Allerdings ist die Sache nicht einfach.

Ein Sorgerechtsstreit, der in einer Entführung endet: Seit fast einem Jahr beschäftigt der Fall Block das Landgericht Hamburg. Einer mutmaßlichen Täterin werfen Anwälte widersprüchliche Aussagen vor.

Im Buch «36 Boys. Wie eine Kreuzberger Gang zur Legende wurde» schildert der Journalist Paul Christoph Gäbler die Entstehung der Gang. Damals auch mit dabei: der heutige Sternekoch Tim Raue.

Johann Lafer hat sich erstmals selbst öffentlich zu seiner Krebserkrankung geäußert. Parallel berichten „Bild“ und „Bunte“ über Diagnose, Chemotherapie und den aktuellen Gesundheitszustand des Fernsehkochs.

Bei einem Streit in einer Bar in Lörrach hat ein Mann seine brennende Zigarette im Gesicht eines Barkeepers ausgedrückt und ihn dabei verletzt. Welche Rolle die anderen Gäste spielten.

Sommelier Mirko Rainer hat in Girlan bei Eppan einen neuen Weltrekord im Sabrieren aufgestellt. Innerhalb einer Minute öffnete er nach Angaben der Veranstalter 96 Sektflaschen mit einem Säbel.