Pizzakurier in Indien mit Covid-19: 72 Familien in Selbstquarantäne

| War noch was…? War noch was…?

Weil sie Essen von einem beliebten Pizzalokal bestellt hatten, müssen 72 Familien in der indischen Hauptstadt Neu Delhi in Selbstquarantäne. Das sei eine Vorsichtsmaßnahme, sagte ein örtlicher Behördenvertreter der indischen Presse-Agentur IANS am Donnerstag. Der Grund: Ein Pizzakurier des Lokals sei positiv auf Covid-19 getestet worden. Der Mann habe schon gut drei Wochen vor dem Test Coronavirus-Symptome gezeigt, schrieb die Zeitung «India Today».

Auch seine Kollegen mussten in Quarantäne. Ihre Tests seien negativ ausgefallen, schrieb der Essenslieferdienst Zomato, über den einige der betroffenen Bestellungen gebucht worden waren, auf Twitter. Das betroffene Restaurant habe vorübergehend seinen Betrieb eingestellt. Der Lieferdienst schrieb: «Covid-19 könnte uns allen passieren – und es ist fast unmöglich, uns ganz zu isolieren, besonders wenn wir bei Notwendigem wie Essen Hilfe von außen brauchen.»

(dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Gin mit Kräutern aus dem Garten der Queen

Lorbeerblätter, Weißdorn, Zitronenstrauch: Pflanzen wie diese aus dem Garten des Buckingham-Palasts gehören zu den zwölf angereicherten Zutaten eines Wacholderschnapses, der nun im offiziellen Online-Souvenirshop des britischen Königshauses zu kaufen ist.

Nur zwei Drittel der Deutschen cremen sich ein

Sommer, Sonne, Sandstrand - klingt nach einem perfekten Urlaub. Damit die erholsame Auszeit auch gelingt, sollte jedoch der Sonnenschutz nicht vergessen werden. Dennoch benutzen nur 67,2 Prozent der Konsumenten zumindest gelegentlich Sonnenschutzmittel.

Palmengarten auf Münchner Theresienwiese

Palmen statt Bierzelt an der Bavaria: Der Umweltverein Green City hat auf der Theresienwiese eine Mini-Oase aufgebaut. Normalerweise werden dort bereits die Festzelte und Fahrgeschäfte für das Oktoberfest errichtet, das aber in diesem Jahr wegen der Coronapandemie ausfällt.

Teure Fastfood-Party: 26.000 Dollar-Strafe wegen Corona-Verstoß in Australien

Ein Fastfood-Snack für eine Geburtstagsparty in Australien ist die Gäste teuer zu stehen gekommen. Weil sie gegen die Ausgangssperren wegen der Corona-Pandemie verstießen, mussten die Partygäste in Melbourne insgesamt etwa 26.000 australische Dollar an Strafe zahlen.

Spitze der Loreley „aus Versehen“ verkauft

Die Stadt St. Goarshausen hat aus Versehen die Spitze des weltberühmten Loreley-Felsplateaus verkauft - für einen niedrigen dreistelligen Betrag. Im Rahmen der Umgestaltung des weltberühmten Ortes war der Verkauf zunächst gar nicht bemerkt worden.

Ergebnis zum Oktoberfestattentat: Bombenleger wollte Führerstaat

13 Tote, mehr als 200 Verletzte: Das Oktoberfestattentat vor 40 Jahren war der größte rechtsextreme Anschlag in der Geschichte der Bundesrepublik. Ende 2014 wurden die Ermittlungen neu aufgenommen. Nun liegt das Ergebnis vor.

Einmietbetrüger übernachtete trotz Corona-Hotelsperre - und flog nun auf

Ungeachtet aller Corona-Einschränkungen hat sich ein per Haftbefehl gesuchter Betrüger wochenlang in Hotels in Vorpommern versteckt - ohne zu bezahlen. Der 51-Jährige hat nun insgesamt zwölf Hotelbetrügereien seit Februar gestanden und wurde in eine Haftanstalt gebracht.

Hotdog-Wettesser bricht eigenen Rekord: 75 Würstchen in zehn Minuten

Dutzende würgen Hotdogs hinunter, die Zuschauer johlen. Das traditionelle Wettessen in New York gehört in den USA fest zum Nationalfeiertag, doch wegen des Coronavirus ging es 2020 anders zu.

36 Flaschen für 300 000 Euro: Händler muss Fake-Wein zurücknehmen

Ein Urteil des Oberlandesgerichts Köln (OLG) bringt einem Weinhändler aus Bayern Hunderttausende Euro. Dieser hatte eine Lieferung eines Händlers aus Köln bezogen - doch der Wein erwies sich als Fälschung.

Bier-Laune rosarot: Wiesn-Maßkrug auch ohne Oktoberfest

Auch ohne Oktoberfest wird es dieses Jahr einen Wiesn-Maßkrug geben. Er trägt das schon Ende Januar vorgestellte diesjährige Plakat-Motiv. Die Wiesn-Fans werden daraus auch echtes Wiesn-Bier schlürfen können - denn auch das soll trotz der Absage des Festes gebraut werden.