Pokémon-Sammelwut in Japan führt zu Abbruch von McDonald’s-Aktion

| War noch was…? War noch was…?

McDonald’s hat in Japan eine Werbeaktion mit Pokémon-Sammelkarten vorzeitig beendet. Die Kette reagierte damit auf Berichte, wonach Händler die sogenannten „Happy Sets“ in großen Mengen gekauft und das Essen anschließend entsorgt hätten, um an die Sammelkarten zu gelangen. In der Folge seien vor mehreren Restaurants weggeworfene Mahlzeiten gefunden worden.

Die „Happy Sets“, die in anderen Ländern als „Happy Meal“ bekannt sind, enthalten neben Essen und Spielzeug auch eine Pokémon-Karte. Japanische Medien berichten, dass die Kindermenüs innerhalb eines Tages ausverkauft waren. Die begehrten Karten wurden anschließend online zu hohen Preisen weiterverkauft. Die „Happy Sets“ kosten in Japan üblicherweise 510 Yen, was umgerechnet knapp drei Euro entspricht.

McDonald’s äußert Reue und plant Maßnahmen

In einer Stellungnahme erklärte McDonald’s Japan, das Wegwerfen von Lebensmitteln widerspreche der Philosophie des Unternehmens, Kindern und Familien ein positives Esserlebnis zu bieten. Man habe erkannt, dass die eigenen Vorbereitungen für die Aktion nicht ausreichend gewesen seien und arbeite nun an Maßnahmen, um eine Wiederholung zu verhindern.

Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen gehören eine Obergrenze für Bestellungen pro Person sowie das Aussetzen von Online-Bestellungen. Bei Verstößen gegen die Regeln könne die Bedienung auffälliger Kunden im Restaurant verweigert werden. Das Unternehmen betonte zudem, sich bei künftigen Aktionen wieder stärker auf die eigentliche Zielgruppe der Kindermenüs konzentrieren zu wollen. Pokémon-Karten sind bei Sammlern weltweit beliebt, und besonders seltene Exemplare erzielen hohe Preise.
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der frühere Anwalt von Christina Block, Otmar Kury, tritt als Zeuge im Prozess auf. Wegen seiner Schweigepflicht darf er nur wenig sagen. Eine Botschaft aber ist ihm wichtig.

Die Arbeiterkammer Wien warnt vor einer aktuellen Betrugsmasche im Zusammenhang mit Buchungen über Booking.com. Kunden erhalten gefälschte E-Mails von vermeintlichen Unterkünften mit der Aufforderung, Buchungs- oder Kreditkartendaten zu bestätigen.

Zwei mit einer Schusswaffe ausgestattete Männer haben versucht, ein Hotel in Berlin-Siemensstadt auszurauben. Ein Rezeptionist wurde bei dem Überfall verletzt.

 

Das inzwischen abgerissene Hotel Rittersturz in Koblenz ist vom rheinland-pfälzischen Landtag als «Ort der rheinland-pfälzischen Demokratiegeschichte» ausgezeichnet worden. An das ehemalige Tagungshotel erinnert heute ein Denkmal.

Christian Rach übernimmt im Frühjahr 2027 erneut die Rolle des Restauranttesters bei RTL. Die Bekanntgabe markiert die Rückkehr zu jener Produktion, mit welcher er bereits in den frühen 2000er Jahren erfolgreich war.

Was passiert, wenn man die bayerische Spezialität nachmittags genießt? Eine Ernährungsexpertin bringt Klarheit in den Mythos und erklärt auch, wie lange die Weißwurst frisch im Kühlschrank bleibt.

Die Gerichte auf Mallorca sind völlig überlastet. Das bekommen auch die acht Hobbykegler aus dem Münsterland zu spüren, die auf der Urlaubsinsel bereits seit 2022 der Brandstiftung beschuldigt werden.

Die Wiesn steht in den Startlöchern. Welche Temperaturen der Deutsche Wetterdienst zum Beginn des 191. Oktoberfests derzeit vorhersagt, verrät ein Meteorologe.

500 Euro sollte ein Tavernenbesitzer auf der griechischen Insel Syros zahlen, weil den Beamten der Fisch in seinem Kühlschrank zu frisch erschien, als dass die dazugehörige Rechnung stimmen könnte. Der Wirt ging dagegen vor.

An einer Bar in der Offenbacher Innenstadt hat es am frühen Morgen eine Explosion gegeben. Dabei gingen Schaufensterscheiben der Bar und eines gegenüberliegenden Cafés zu Bruch. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand.