Pokémon-Sammelwut in Japan führt zu Abbruch von McDonald’s-Aktion

| War noch was…? War noch was…?

McDonald’s hat in Japan eine Werbeaktion mit Pokémon-Sammelkarten vorzeitig beendet. Die Kette reagierte damit auf Berichte, wonach Händler die sogenannten „Happy Sets“ in großen Mengen gekauft und das Essen anschließend entsorgt hätten, um an die Sammelkarten zu gelangen. In der Folge seien vor mehreren Restaurants weggeworfene Mahlzeiten gefunden worden.

Die „Happy Sets“, die in anderen Ländern als „Happy Meal“ bekannt sind, enthalten neben Essen und Spielzeug auch eine Pokémon-Karte. Japanische Medien berichten, dass die Kindermenüs innerhalb eines Tages ausverkauft waren. Die begehrten Karten wurden anschließend online zu hohen Preisen weiterverkauft. Die „Happy Sets“ kosten in Japan üblicherweise 510 Yen, was umgerechnet knapp drei Euro entspricht.

McDonald’s äußert Reue und plant Maßnahmen

In einer Stellungnahme erklärte McDonald’s Japan, das Wegwerfen von Lebensmitteln widerspreche der Philosophie des Unternehmens, Kindern und Familien ein positives Esserlebnis zu bieten. Man habe erkannt, dass die eigenen Vorbereitungen für die Aktion nicht ausreichend gewesen seien und arbeite nun an Maßnahmen, um eine Wiederholung zu verhindern.

Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen gehören eine Obergrenze für Bestellungen pro Person sowie das Aussetzen von Online-Bestellungen. Bei Verstößen gegen die Regeln könne die Bedienung auffälliger Kunden im Restaurant verweigert werden. Das Unternehmen betonte zudem, sich bei künftigen Aktionen wieder stärker auf die eigentliche Zielgruppe der Kindermenüs konzentrieren zu wollen. Pokémon-Karten sind bei Sammlern weltweit beliebt, und besonders seltene Exemplare erzielen hohe Preise.
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Tiefer als 29,4 Grad sank die Temperatur im ostsächsischen Kubschütz in der Nacht nicht - nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdienstes der höchste Nachtwert seit Beginn der Aufzeichnungen.

Nach dem Tod einer Hamburger Familie in einem Istanbuler Hotel hat das Gericht geurteilt. Die Angehörigen sehen einige der Haftstrafen als gerechtes Urteil an - dennoch kündigt der Anwalt Berufung an.

Für die Gespräche zwischen den USA und dem Iran musste das Bürgenstock Resort den Hotelbetrieb innerhalb von weniger als 48 Stunden vollständig umstellen. Nach Berichten verschiedener Schweizer Medien wurden dabei mehr als 2.000 Gäste in andere Hotels umquartiert.

Im Rahmen der Eingliederungshilfe können behinderte Menschen manche Urlaubskosten geltend machen. Aber mehr als drei Wochen Fernreise für rund 55.000 Euro? Dem erteilte das zuständige Amt eine Absage.

Gesperrte Straßen, Lärm, ausbleibende Kundschaft: Hamburgs Händler und Gastronomen fühlen sich von den Bauplänen der Stadt oft überrumpelt. Eine Kommunikationsstrategie soll helfen.

Das 25hours Hotel Langstrasse startet die achte Runde seines Artist in Residence Programms mit zwei internationalen Künstlerinnen. Besucher können die Entstehung der Werke bei offenen Atelierterminen im Sommer verfolgen.

B&B Hotels hat in der Mewa Arena in Mainz den ersten Dreamers Cup veranstaltet. Das kombinierte Fußballturnier und Sommerfest erbrachte Spenden in Höhe von insgesamt über 66.000 Euro für soziale Einrichtungen.

Mit detailreicher Küchenaction überzeugte die Disney+-Serie «The Bear» Fans und Kritiker zugleich. Nun kehren Jeremy Allen White & Co. ein letztes Mal an den Herd zurück. Was Fans davor wissen müssen.

Unbekannte Täter sind in ein Hotel in Baden-Baden eingebrochen und haben einen Tresor mit Bargeld und Tickets entwendet. Zum Abtransport nutzten sie einen Sackkarren. Die Polizei ermittelt und sucht Zeugen.

Mitten in der Nacht rollen Diebe einen ganzen Hotel-Tresor auf einem Sackkarren aus dem Gebäude. Wie konnten sie unbemerkt bleiben - und was war im Tresor?