Polizeieinsatz wegen Salatblatt auf Burger

| War noch was…? War noch was…?

Ein eskalierter Streit um einen Burger hat in Hanau die Polizei auf den Plan gerufen. Ein Kunde hatte sich am Dienstagabend per Notruf an die Polizei gewandt, nachdem es zu einer lautstarken Auseinandersetzung mit dem Personal eines Schnellrestaurants gekommen war. Vor Ort traf die Streife auf den Anrufer sowie mehrere Mitarbeitende der Filiale.

Der Kunde hatte gemeinsam mit seiner Familie dort zu Abend gegessen und dabei einen Burger explizit ohne Salatblatt bestellt. «Als dennoch ein solches den Weg zwischen die Brötchenhälften fand, war das Maß offenbar voll», heißt es im Polizeibericht.

«Trotz eines Umtauschs und Rückerstattung des Kaufpreises durch das Restaurantpersonal konnte der Unmut nicht restlos beigelegt werden - der Salat hatte bereits Wellen geschlagen.»

Die Beamten versuchten zu schlichten, doch der Streit um die korrekte Burger-Belegung erwies sich als zäh und konnte ganz offensichtlich nicht ohne polizeiliche Hilfe gelöst werden. Hauptstreitpunkt war weiterhin das Salatblatt.

Da man sich im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr grün war, verließ die Familie letztlich die Filiale, ohne dass weitere polizeiliche Maßnahmen erforderlich waren. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Händler sollen alte Rennpferde mit gefälschten Papieren als Schlachtpferde verkauft haben. In den Niederlanden soll das Pferdefleisch dann zu Snacks wie Fleischbällchen und Kroketten verarbeitet und über den Großhandel vertrieben worden sein.

Wenn ein Passagier an Bord randaliert oder schon vor dem Abheben auffällig ist, gibt es verschiedene Ansätze für die Crew. In seltenen Fällen werden aggressive Passagiere am Sitz fixiert - so ist es kürzlich auf einem American-Airlines-Flug passiert.

Man kennt das in München: Ein paar Tage nach dem Start des Oktoberfests füllen sich Arztpraxen mit hustenden und schniefenden Menschen. Ein kleiner Piks kann das Erkältungsrisiko lindern.e

In einem Gastronomiebetrieb in der Konstanzer Bahnhofstraße ist es zu einem Brand in der Lüftungsanlage und einem Anbau im Küchenbereich gekommen. Alle Personen konnten den Gastronomiebetrieb und die angrenzenden Gebäude unverletzt verlassen.

Der Streit um die Umgestaltung von Figuren auf dem Oktoberfest spitzt sich zu. Aus Protest gegen aus ihrer Sicht erfolgte „Zensurmaßnahmen“ will ein Teil der Schausteller den traditionellen Wiesn-Rundgang boykottieren. Die Stadt München bedauert die Absage.

René Dost ist als Influencer und «XXL-Schnitzelkönig» erfolgreich. Nun zieht Brandenburgs schrillster Gastronom in den «Big Brother»-Container ein. Wovor hat er Bedenken?

Die Ermittler suchen nach Spuren in dem zum Teil niedergebrannten Gebäude. Das leerstehende Hotel hatte immer wieder für Schlagzeilen wegen der «Reichsbürger»-Szene gesorgt.

Das Penck Hotel in Dresden veranstaltete am Samstag ein kostenloses Open-Air-Warm-up auf der Hotelterrasse anlässlich des Konzerts der Toten Hosen. Entgegen der ursprünglichen Planung kam die Band spontan selbst vorbei.

Wer in Amberg in der Oberpfalz mit dem Auto unterwegs ist, sollte aufpassen: Wegen ausgelaufenen Frittierfetts besteht nach Angaben der Polizei Rutschgefahr auf einer Straße. 

Ein Streit um den Alkoholausschank in einer Gießener Vereinsgaststätte beschäftigt die Justiz. Die Pächter wollen aus Konzeptgründen kein Bier und andere alkoholische Getränke servieren, der Tennisclub hat ihnen deshalb fristlos gekündigt. Nun soll ein Güterichter helfen. Grundsätzliche Fragen stellen sich: Gibt es ein Gewohnheitsrecht auf Alkohol?