Polizeischutz für Restaurant nach Statement gegen russische Gäste

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Das Restaurant Traube in Bietigheim hat mit einem Statement für Empörung gesorgt, demzufolge dort Gäste mit russischem Pass nicht willkommen seien.

Als Reaktion auf Aufrufe in sozialen Netzwerken zum Protest gegen das Lokal werde die Örtlichkeit bis auf Weiteres überwacht, sagte am Montag ein Sprecher der Polizei. Man wolle so sicherstellen, dass es zu keinen Straftaten komme. Bereits am Sonntag sei man bis zur Schließung des Lokals vor Ort gewesen. Zuerst hatten die «Badischen Neuesten Nachrichten» berichtet. Das Lokal war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Dem Bericht zufolge hatte das Restaurant ursprünglich geschrieben: «Besucher mit russischem Pass sind bei uns im Haus unerwünscht.» Daraufhin hatten sich viele Nutzer auf Facebook und Twitter empört geäußert. Der Eintrag ist inzwischen verschwunden.

Der Betreiber des Lokals schrieb in einer Reaktion auf Facebook und der Homepage später, es sei ein Fehler gewesen, die Kritik am russischen Präsidenten wegen des Überfalls auf die Ukraine an der Nationalität festzumachen. «Allerdings rechtfertigt das nicht, meine Familie und Mitarbeiter zu bedrohen.».


 

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