Preise wie vor 22 Jahren: Grazer Wirt führt beim Bier wieder Schilling-Preise ein

| War noch was…? War noch was…?

Mit einer ungewöhnlichen Aktion macht Brauhaus Puntigam Wirt Robert Grossauer auf sich aufmerksam: Ab sofort führt der Gastronom in seinem Biergarten im Brauhaus Puntigam in Graz wieder Schilling-Preise wie damals ein. Das frisch gezapfte Krügerl mit 0,5 Liter Puntigamer Panther Bier kostet demnach nur 37 Schilling, umgerechnet 2,70 Euro.

Ein Preis wie vor 22 Jahren bevor die Währung von Schilling auf Euro umgestellt wurde. „Wer in den Genuss dieses günstigen Preises kommen will, muss allerdings auch wirklich mit Schilling bezahlen“, sagt Grossauer. Immerhin: Die ruhenden Schilling-Bestände der Österreicher belaufen sich laut Nationalbank mit Stichtag 31. Dezember 2022 auf rund 6,9 Milliarden Schilling, das entspricht einen Gegenwert von 499 Millionen Euro – oder rund 180 Millionen Krügerl Bier im Brauhaus Puntigam.

 Bis zu 500 Gäste strömen an Spitzentagen in den Biergarten des Brauhauses. Diese kommen auch in den Genuss von Brauhaus-Schmankerln wie Schnitzel, Pulled Pork oder der berühmten Ackern-Riesenbreze.

Die Aktion läuft bis Ende Juli. Pro Person ist der Kauf von einem Bier pro Tag in Schilling-Preisen möglich. Geöffnet hat der Biergarten im Brauhaus Puntigam von Mittwoch bis Sonntag ab 10.30 Uhr.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Wie viele Schläge braucht Münchens neuer OB beim legendären Wiesn-Anstich? Dominik Krause hat wie seine Vorgänger ein Anzapftraining absolviert - und sagt, warum das vor dem Auftritt wichtig ist.

Für den Mord an seinem ehemaligen Chef ist ein 29-Jähriger zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Der Mann hatte im Oktober vergangenen Jahres den 50 Jahre alten Gastwirt in dessen Lokal in Rheinfelden mit einem Hammer getötet.

Wegen einer Bedrohung aus dem Iran hat das Weiße Haus bei Donald Trumps Rückflug vom Nato-Gipfel in der Türkei Berichten zufolge zu einer ungewöhnlichen List gegriffen. Der Präsident stieg vor Kameras in die Air Force One, wechselte laut «Washington Post» anschließend aber unbemerkt in einen Catering-Container.

Erst stimmte offenbar der Belag nicht, dann war eine Pizza den Kunden zu klein - und schließlich rückte die Polizei an. Aus einer Reklamation in einer Pizzeria in Osnabrück soll eine handfeste Auseinandersetzung geworden sein.

Mitten in der Hauptreisezeit sorgt Europas aktivster Vulkan auf Sizilien für große Probleme. In Catania kann am Morgen nur eine einzige Maschine starten. Touristen sind verzweifelt.

Eine 110 Jahre alte Hütte im Oberallgäu brennt Anfang des Monats nieder - der Schaden ist nicht so hoch wie zunächst befürchtet. Und es gibt Erkenntnisse zur Brandursache.

Ein Mann randaliert in einem Hotelzimmer in Leipzig. Nach diesem Vorfall wird gegen den Freiberger OB Philipp Preißler ermittelt. Seine Amtsgeschäfte übernimmt derweil ein anderer Politiker.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat Äußerungen einer Restaurantbesucherin nach einem Vorfall mit Mäuseköder im Gastraum als zulässige Meinungsäußerungen eingestuft. Ihr Dackel hatte Ködermaterial gefressen und musste anschließend in einer Tierklinik behandelt werden.

Bei einer Auseinandersetzung in einer Bielefelder Gaststätte werden fünf Menschen verletzt. Die Polizei muss einschreiten und die Party wird frühzeitig beendet.

Nach einer mutmaßlich missbräuchlichen Auslösung einer Brandmeldeanlage in einem Berliner Hotel soll ein 31-jähriger Gast Einsatzkräfte angegriffen und Widerstand geleistet haben. Ein Polizist setzte daraufhin ein Distanzelektroimpulsgerät ein.