Prostitution trotz Corona: Düsseldorfer Ordnungsamt schließt Hotel

| War noch was…? War noch was…?

Weil Prostituierte in einem Düsseldorfer Hotel trotz Corona-Beschränkung weiter ihre Dienste angeboten haben sollen und auch noch Touristen zu Gast gewesen seien, hat die Stadt das Haus geräumt und versiegelt. Bei der Kontrolle einer Prostituierten seien am Mittwochabend Mitarbeiter des Ordnungsdienstes auf ein Hotel in Bahnhofsnähe aufmerksam geworden, in dem ihr Ausweis liegen sollte. Unter den 14 Gästen seien weitere behördlich bekannte Prostituierte gewesen, teilte die Stadt am Freitag mit. In dem Hotel würden die Prostituierten sowohl wohnen als auch sexuelle Handlungen anbieten.

Die Inhaberin des Hotelbetriebs habe sich bei der Kontrolle «planlos» und «desinteressiert» gezeigt. «Sie gab an, dass sie zur Zahl der Gäste keine Angaben machen könne, ebenso wenig darüber, wie lange diese dort wohnen würden oder vorhatten zu bleiben. Zahlungsbelege waren ebenfalls nicht auffindbar», erklärte die Stadt. Das Ordnungsamt habe das Hotel daraufhin geräumt und versiegelt.

Die Stadt will nach der Schließung weitere Konsequenzen prüfen, weil das Hotel für touristische Zwecke geöffnet gewesen und dort Prostitution betrieben worden sei. In einem Erlass des Landes NRW werden unter den Einrichtungen und Angeboten, die ab dem 16. März zu schließen beziehungsweise einzustellen sind, Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen genannt. Übernachtungsangebote zu touristischen Zwecken sind laut der Weisung des Landes zu untersagen.

(dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Castel Fragsburg bei Meran nimmt einen renovierten Tennisplatz in Betrieb. Die Anlage aus den 1970er-Jahren wurde nach einer langen Phase der Verwilderung für den Hotelbetrieb wieder instand gesetzt.

Neue Erkenntnisse nach der Feuerkatastrophe in Thailand: Ermittler sprechen von blockierten Notausgängen in dem Lokal und möglichen Verstößen gegen Brandschutzauflagen. Derweil steigt die Zahl der Toten.

27 Tote, mindestens 63 Verletzte – ein Brand in einem Lokal in der thailändischen Hauptstadt Bangkok erschüttert. Laut Bangkoks Gouverneur Chadchart Sittipunt prüfen die Ermittler unter anderem, ob Notausgänge versperrt gewesen seien und das Lokal die Brandschutzauflagen erfüllt habe. 

Auf ihrem Ryanair-Flug nach Bayern hören Passagiere kurz nach dem Start einen lauten Knall. Eine Fensterscheibe zerbricht, es folgen dramatische Szenen - und ein wohl glimpfliches Ende des Vorfalls.

Am 11. Juli 2025 startete am Landgericht Hamburg der spektakuläre Prozess um die Entführung der Block-Kinder. Was 63 Verhandlungstage später immer noch offen ist.

Kein Ganzkörper-Badeanzug für Musliminnen im Hotelpool? Das wertet die österreichische Justiz als Diskriminierung. Für die Tourismusbranche hat der Fall Signalwirkung.

Tausende protestieren in Tirana gegen Luxus-Resorts im Naturschutzgebiet – und setzen mit rosaroten Flamingos Regierungschef Edi Rama unter Druck. Bahnt sich im kleinen Balkanland ein Umbruch an?

Angebranntes Essen in einer Personalküche hat in Bad Reichenhall einen nächtlichen Feuerwehreinsatz ausgelöst. Rund 250 Hotelgäste mussten das Gebäude verlassen, verletzt wurde nach Polizeiangaben niemand.

In einem ehemaligen, leerstehenden Hotel in Boppard-Bad Salzig sind Geschossdecken eingestürzt. Nach der Untersuchung durch einen Fachberater des THW und die Feuerwehr bestehe keine Einsturzgefahr für das Gebäude; Trümmerspürhunde fanden keine Hinweise auf Personen im Objekt.

Kochen mit Berlins Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey: Die SPD-Politikerin hat ein kleines Kochbuch verfasst. Sie reagiert damit auf die Bitten ihrer Follower, wie Giffey bei Instagram erklärt.