Prozess gegen Sean "Diddy" Combs - Jury sieht Dokumente zu zerstörten Hotelzimmern

| War noch was…? War noch was…?

Im Prozess gegen den früheren Rap-Superstar Sean Combs, auch bekannt unter den Pseudonymen Diddy, P. Diddy und Puff Daddy, wegen mutmaßlicher Sexualstraftaten hat die Jury zahlreiche Dokumente zu Schäden an Hotelzimmern eingesehen.

Unter anderem stellte ein Hotel in Beverly Hills einmal 500 Dollar für Schäden an Vorhängen und Teppichen in Rechnung, nachdem Combs dort eingebucht gewesen war, wie aus Dokumenten hervorging, die den Geschworenen vor Gericht in New York übereinstimmenden US-Medienberichten zufolge gezeigt wurden.

Ein anderes Hotel stellte 950 Dollar für Schäden an den Bettlaken und «Tiefenreinigung» in Rechnung. 2012 zahlte Combs einem Hotel am New Yorker Times Square sogar 46.786 Dollar für «Schäden am Penthouse». Zuvor hatten mehrere Zeugen und Zeuginnen in dem Prozess von mehrtägigen Sex-Veranstaltungen mit Drogen in Hotels berichtet, die der Rapper organisiert habe. 

Prozess könnte kommende Woche an die Jury gehen

Der 55 Jahre alte Musiker wird des Sexhandels, organisierter Kriminalität und weiterer Straftaten beschuldigt. Der Rapper bestreitet sämtliche Anschuldigungen und plädierte auf nicht schuldig.

Bei einer Verurteilung droht ihm eine lebenslange Haftstrafe. Der Prozess könnte in der kommenden Woche an die Jury übergehen. In den vergangenen Wochen hatten in dem Verfahren bereits mehrere Frauen von jahrelangen schweren sexuellen und körperlichen Misshandlungen berichtet. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Fast 100 Euro für ein Sandwich – und trotzdem mehr als 1.000 Verkäufe im Monat: Das Frankfurter Zenzakan meldet einen Absatzrekord für sein Steak-Sandwich. Für das Wintergeschäft erwartet das Unternehmen weitere Zuwächse.

Die frühere Chefin der Subway-Einkaufskooperative IPC und ihr Bruder sollen über Jahre geheime Zahlungen von Lieferanten erhalten haben. Die US-Staatsanwaltschaft​​​​​​​ beziffert die mutmaßlich erlangten Gelder auf mehr als 80 Millionen Dollar.

Wegen eines defekten Aufzugs musste die Feuerwehr gestern Abend zum Berliner Funkturm ausrücken. Mehrere Gäste saßen im Restaurant und auf der Aussichtsplattform fest.

Nach einer Ohrfeige im Bierzelt entzieht Münchens Oberbürgermeister der Fraktion der Linken den Tisch in der Ratsboxe. Wie es dazu kam und welche Konsequenzen nun folgen.

Ursprünglich hatte es so ausgesehen, als ob Jimi Blue Ochsenknecht im Streit um eine jahrelang nicht bezahlte Hotelrechnung in Österreich ohne Verurteilung davonkommt. Doch die Staatsanwaltschaft war nicht einverstanden. Nun wurde eine Geldstrafe verhängt.

Wie viel Kritik ist erlaubt, wenn der eigene Hund im Restaurant an giftigen Mäuseköder gelangen konnte? Ein Gericht erklärt, ob emotionale Insta-Posts in diesem Fall rechtens sind.

Es begann mit einer teuren Geburtstagsfeier in Tirol und einer offenen Rechnung. Haftbefehl und Verhaftung folgten. Nun soll ein Urteil fallen - allerdings ohne Ochsenknecht.

Russen und Ukrainer lieben ungeachtet des Krieges beim Essen weiter ihre kulinarischen Klassiker wie Borschtsch und Bliny. Die russische Parlamentsküche hat nun aber ein berühmtes Gericht umbenannt.

Der Nürburgring führt eine TikTok-Auswertung deutscher Sehenswürdigkeiten mit rund 109.000 Beiträgen an. Europaweit liegt die Rennstrecke auf Platz neun, während Disneyland Paris die Auswertung anführt.

Ausgerechnet Bierkonsum führt in einem Zelt auf der Wiesn zu einem Engpass am Zapfhahn. Das Bier sprudelte trotzdem. Warum die Gäste davon nichts bemerkten und wie schnell Ersatz gefunden wurde.