Ranking: Moers teuerste Taxi-Stadt – Wiesbaden bundesweit am günstigsten

| War noch was…? War noch was…?

Die Kosten für Taxifahrten in deutschen Großstädten weisen erhebliche regionale Unterschiede auf. Wie eine Untersuchung des Reiseveranstalters Fit Reisen zeigt, variieren die Preise für eine Strecke von zehn Kilometern um bis zu 55 Prozent zwischen den verschiedenen Standorten. Während der bundesweite Durchschnitt für diese Distanz bei 29,78 Euro liegt, markiert die Stadt Moers mit 37,50 Euro den Höchstwert im Ranking der 80 untersuchten Städte. Am günstigsten ist das Taxifahren laut den Erhebungen in Wiesbaden, wo für dieselbe Strecke 24,10 Euro berechnet werden.

Moers verzeichnet höchste Taxikosten im bundesweiten Vergleich

Nach Angaben des Unternehmens belegt Moers in Nordrhein-Westfalen den ersten Platz der teuersten Taxi-Städte. Der Preis liegt hier rund 26 Prozent über dem ermittelten Bundesdurchschnitt. Die Tarifstruktur setzt sich laut der Untersuchung aus einem Grundpreis von 5,50 Euro und einem Kilometerpreis von 3,20 Euro zusammen. Auf dem zweiten Platz folgt die thüringische Landeshauptstadt Erfurt mit einem Preis von 35,90 Euro für zehn Kilometer. Hier beträgt der Einstiegspreis 5,50 Euro, wobei für die ersten vier Kilometer 3,70 Euro und anschließend 2,60 Euro pro Kilometer anfallen. Den dritten Platz der teuersten Städte belegt Braunschweig in Niedersachsen mit 34,80 Euro.

Hessen weist niedrigstes Preisniveau aller Bundesländer auf

Im Gegensatz dazu ist Wiesbaden die günstigste Stadt im Vergleich. Nach Angaben von Fit Reisen liegt der Preis dort mehr als 19 Prozent unter dem Durchschnittswert. Die Kosten setzen sich aus einem Grundpreis von 3,90 Euro sowie einem gestaffelten Kilometerpreis zusammen. Auf den weiteren Plätzen der günstigsten Standorte folgen Dortmund mit 24,55 Euro und Augsburg mit 24,90 Euro. Im Bundesländervergleich weist Hessen mit einem Durchschnittswert von 26,02 Euro das niedrigste Preisniveau auf. Alle fünf untersuchten hessischen Städte liegen laut Mitteilung preislich unter der Marke von 28,10 Euro.

Thüringen ist teuerstes Bundesland bei der Nutzung von Taxidiensten

Am oberen Ende der Preisskala der Bundesländer steht laut der Untersuchung Thüringen mit einem Durchschnittswert von 34,70 Euro. Neben Erfurt trägt dazu auch die Stadt Jena bei, die mit 33,50 Euro zu den teuersten Standorten zählt. Ebenfalls überdurchschnittliche Kosten werden für das Saarland mit 33,70 Euro und Mecklenburg-Vorpommern mit 32,10 Euro ausgewiesen. In Nordrhein-Westfalen wurde die größte Preisspanne innerhalb eines Bundeslandes registriert. Die Differenz zwischen dem günstigsten Wert in Dortmund und dem Höchstwert in Moers beträgt laut Fit Reisen fast 13 Euro.

Kostenunterschiede in Metropolen und Ballungsgebieten deutlich erkennbar

Innerhalb der sechs größten deutschen Städte bestehen ebenfalls signifikante Preisdifferenzen. Laut dem Ranking fährt man in Frankfurt am Main mit 28 Euro am günstigsten, während für München mit 32,90 Euro der höchste Wert in dieser Gruppe ermittelt wurde. In Bayern zeigt sich zudem ein starkes Gefälle zwischen Augsburg und der Landehauptstadt München von rund acht Euro. Das Ruhrgebiet wird in der Untersuchung als taxifreundliche Region eingestuft, da Städte wie Dortmund, Bochum, Herne und Essen allesamt unter dem bundesweiten Durchschnittswert liegen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Weltreise per Kreuzfahrtschiff wollte ein Paar auch im FKK-Bereich genießen. Die beiden wurden aber von der Größe und Ausstattung enttäuscht und forderten Geld zurück. Nun entschied ein Gericht.

In einem Restaurant in Rottenburg am Neckar soll ein 31-jähriger Gast den Betreiber geschlagen und anschließend auch Polizisten angegriffen haben. Die Einsatzkräfte brachten den Mann schließlich in eine Fachklinik.

Wie viele Schläge braucht Münchens neuer OB beim legendären Wiesn-Anstich? Dominik Krause hat wie seine Vorgänger ein Anzapftraining absolviert - und sagt, warum das vor dem Auftritt wichtig ist.

Für den Mord an seinem ehemaligen Chef ist ein 29-Jähriger zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Der Mann hatte im Oktober vergangenen Jahres den 50 Jahre alten Gastwirt in dessen Lokal in Rheinfelden mit einem Hammer getötet.

Wegen einer Bedrohung aus dem Iran hat das Weiße Haus bei Donald Trumps Rückflug vom Nato-Gipfel in der Türkei Berichten zufolge zu einer ungewöhnlichen List gegriffen. Der Präsident stieg vor Kameras in die Air Force One, wechselte laut «Washington Post» anschließend aber unbemerkt in einen Catering-Container.

Erst stimmte offenbar der Belag nicht, dann war eine Pizza den Kunden zu klein - und schließlich rückte die Polizei an. Aus einer Reklamation in einer Pizzeria in Osnabrück soll eine handfeste Auseinandersetzung geworden sein.

Mitten in der Hauptreisezeit sorgt Europas aktivster Vulkan auf Sizilien für große Probleme. In Catania kann am Morgen nur eine einzige Maschine starten. Touristen sind verzweifelt.

Eine 110 Jahre alte Hütte im Oberallgäu brennt Anfang des Monats nieder - der Schaden ist nicht so hoch wie zunächst befürchtet. Und es gibt Erkenntnisse zur Brandursache.

Ein Mann randaliert in einem Hotelzimmer in Leipzig. Nach diesem Vorfall wird gegen den Freiberger OB Philipp Preißler ermittelt. Seine Amtsgeschäfte übernimmt derweil ein anderer Politiker.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat Äußerungen einer Restaurantbesucherin nach einem Vorfall mit Mäuseköder im Gastraum als zulässige Meinungsäußerungen eingestuft. Ihr Dackel hatte Ködermaterial gefressen und musste anschließend in einer Tierklinik behandelt werden.