Rekordpreis von 2,8 Millionen Euro für Thunfisch in Tokio

| War noch was…? War noch was…?

Ein riesiger Blauflossenthunfisch ist in Tokio für den Rekordpreis von 510,3 Millionen Yen (rund 2,8 Millionen Euro) versteigert worden. Das 243 Kilogramm schwere Tier wurde bei der ersten Auktion in diesem Jahr auf dem Fischmarkt Toyosu der japanischen Hauptstadt vom Betreiber der Sushi-Restaurantkette Sushizanmai gekauft.

Der Preis entspricht rund 11.413 Euro pro Kilogramm. Der Fisch war in Oma, einem der besten Thunfischfanggebiete des Inselreiches, an der Nordspitze der Hauptinsel Honshu, gefangen worden.

Geschickte PR-Aktion

Nirgendwo wird so viel Blauflossenthun gegessen wie in Japan. Die Fische waren lange Zeit stark gefährdet und teilweise sogar vom Aussterben bedroht, vor allem durch die Überfischung für den Sushi-Markt. Dank strengerer Quoten erholen sich die Bestände zwar langsam, gelten aber weiterhin als bedroht.

Die hohen Preise bei der Neujahrsauktion in Tokio liegen nicht so sehr an der Qualität des Fisches. Vielmehr handelt es sich um eine gezielte PR-Aktion zum Auftakt des neuen Geschäftsjahres, über die die Medien jedes Jahr berichten.

Thunfisch als Glücksbringer

«Der erste Thunfisch des Jahres bringt Glück. Wir hoffen, dass möglichst viele Menschen ihn genießen und sich davon beleben lassen können», sagte der Präsident der Restaurantkette, Kiyoshi Kimura. Der Fisch wird filetiert und an Restaurants im ganzen Land verteilt.

Trotz der Rekordausgaben erklärte das Unternehmen laut örtlichen Medien, den Thunfisch zum üblichen Preis an die Kundschaft zu verkaufen. Die Gebotspreise haben sich in den vergangenen Jahren nach einem starken Einbruch durch die Coronavirus-Pandemie erholt. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Fast 100 Euro für ein Sandwich – und trotzdem mehr als 1.000 Verkäufe im Monat: Das Frankfurter Zenzakan meldet einen Absatzrekord für sein Steak-Sandwich. Für das Wintergeschäft erwartet das Unternehmen weitere Zuwächse.

Die frühere Chefin der Subway-Einkaufskooperative IPC und ihr Bruder sollen über Jahre geheime Zahlungen von Lieferanten erhalten haben. Die US-Staatsanwaltschaft​​​​​​​ beziffert die mutmaßlich erlangten Gelder auf mehr als 80 Millionen Dollar.

Wegen eines defekten Aufzugs musste die Feuerwehr gestern Abend zum Berliner Funkturm ausrücken. Mehrere Gäste saßen im Restaurant und auf der Aussichtsplattform fest.

Nach einer Ohrfeige im Bierzelt entzieht Münchens Oberbürgermeister der Fraktion der Linken den Tisch in der Ratsboxe. Wie es dazu kam und welche Konsequenzen nun folgen.

Ursprünglich hatte es so ausgesehen, als ob Jimi Blue Ochsenknecht im Streit um eine jahrelang nicht bezahlte Hotelrechnung in Österreich ohne Verurteilung davonkommt. Doch die Staatsanwaltschaft war nicht einverstanden. Nun wurde eine Geldstrafe verhängt.

Wie viel Kritik ist erlaubt, wenn der eigene Hund im Restaurant an giftigen Mäuseköder gelangen konnte? Ein Gericht erklärt, ob emotionale Insta-Posts in diesem Fall rechtens sind.

Es begann mit einer teuren Geburtstagsfeier in Tirol und einer offenen Rechnung. Haftbefehl und Verhaftung folgten. Nun soll ein Urteil fallen - allerdings ohne Ochsenknecht.

Russen und Ukrainer lieben ungeachtet des Krieges beim Essen weiter ihre kulinarischen Klassiker wie Borschtsch und Bliny. Die russische Parlamentsküche hat nun aber ein berühmtes Gericht umbenannt.

Der Nürburgring führt eine TikTok-Auswertung deutscher Sehenswürdigkeiten mit rund 109.000 Beiträgen an. Europaweit liegt die Rennstrecke auf Platz neun, während Disneyland Paris die Auswertung anführt.

Ausgerechnet Bierkonsum führt in einem Zelt auf der Wiesn zu einem Engpass am Zapfhahn. Das Bier sprudelte trotzdem. Warum die Gäste davon nichts bemerkten und wie schnell Ersatz gefunden wurde.