Restaurantbrand auf der Reeperbahn: Drei Löschzüge, zwei Verletzte

| War noch was…? War noch was…?

[Foto: IMAGO / Eibner]

]Am Sonntagabend ist in einem Restaurant auf der Reeperbahn in Hamburg-St. Pauli ein Feuer ausgebrochen. Die Feuerwehr Hamburg rückte mit drei Löschzügen an und war mit einem Großeinsatz von rund 140 Kräften vor Ort. Bei dem Brand wurden zwei Personen leicht verletzt.

Umfangreiche Alarmierung der Rettungskräfte

Die Rettungsleitstelle der Feuerwehr Hamburg wurde gegen 20:10 Uhr über den Notruf über den Brand in dem Restaurant informiert. Aufgrund einer Vielzahl von Notrufen, in denen auch von verletzten Personen berichtet wurde, alarmierte die Leitstelle zunächst das Einsatzstichwort "Feuer mit zwei Löschzügen und Großeinsatz Rettungsdienst".

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drangen bereits dichter Rauch und Flammen aus einem zerbrochenen Fenster im Erdgeschoss des betroffenen Gebäudes.

Zwei Personen leicht verletzt

Vor dem Brandobjekt befanden sich zwei verletzte Personen. Diese wurden umgehend vom Rettungsdienst Hamburg medizinisch erstversorgt und anschließend mit leichten Verletzungen in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Ein erster Trupp der Feuerwehr begann unter Atemschutz mit der Brandbekämpfung im Erdgeschoss des Restaurants. Bei der Kontrolle der angrenzenden Räumlichkeiten wurde festgestellt, dass sich das Feuer bereits auf Teile des ersten Obergeschosses ausgebreitet hatte. Zusätzlich waren Bereiche eines angrenzenden Hostelsstark verraucht.

Daraufhin erhöhte der Einsatzleiter das Alarmstichwort auf "Feuer mit drei Löschzügen". Die Brandbekämpfung erfolgte durch mehrere Trupps unter Atemschutz mit dem Einsatz mehrerer Löschrohre. Um sicherzustellen, dass alle Glutnester abgelöscht werden konnten, mussten auch Teile des Daches geöffnet werden. Das benachbarte Hostel wurde vollständig nach Personen durchsucht; es konnten dort jedoch keine angetroffen werden. Im Anschluss wurden umfangreiche Belüftungsmaßnahmen durchgeführt.

Rund 140 Einsatzkräfte vor Ort – Reeperbahn gesperrt

An dem Großeinsatz waren zeitweise rund 140 Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr, der Freiwilligen Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes Hamburg beteiligt.

Die Reeperbahn ist für die Dauer der Einsatzmaßnahmen durch die Polizei Hamburg voll gesperrt. Die Löscharbeiten dauern derzeit noch an.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Zwei mit einer Schusswaffe ausgestattete Männer haben versucht, ein Hotel in Berlin-Siemensstadt auszurauben. Ein Rezeptionist wurde bei dem Überfall verletzt.

 

Das inzwischen abgerissene Hotel Rittersturz in Koblenz ist vom rheinland-pfälzischen Landtag als «Ort der rheinland-pfälzischen Demokratiegeschichte» ausgezeichnet worden. An das ehemalige Tagungshotel erinnert heute ein Denkmal.

Christian Rach übernimmt im Frühjahr 2027 erneut die Rolle des Restauranttesters bei RTL. Die Bekanntgabe markiert die Rückkehr zu jener Produktion, mit welcher er bereits in den frühen 2000er Jahren erfolgreich war.

Was passiert, wenn man die bayerische Spezialität nachmittags genießt? Eine Ernährungsexpertin bringt Klarheit in den Mythos und erklärt auch, wie lange die Weißwurst frisch im Kühlschrank bleibt.

Die Gerichte auf Mallorca sind völlig überlastet. Das bekommen auch die acht Hobbykegler aus dem Münsterland zu spüren, die auf der Urlaubsinsel bereits seit 2022 der Brandstiftung beschuldigt werden.

Die Wiesn steht in den Startlöchern. Welche Temperaturen der Deutsche Wetterdienst zum Beginn des 191. Oktoberfests derzeit vorhersagt, verrät ein Meteorologe.

500 Euro sollte ein Tavernenbesitzer auf der griechischen Insel Syros zahlen, weil den Beamten der Fisch in seinem Kühlschrank zu frisch erschien, als dass die dazugehörige Rechnung stimmen könnte. Der Wirt ging dagegen vor.

An einer Bar in der Offenbacher Innenstadt hat es am frühen Morgen eine Explosion gegeben. Dabei gingen Schaufensterscheiben der Bar und eines gegenüberliegenden Cafés zu Bruch. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand.

Händler sollen alte Rennpferde mit gefälschten Papieren als Schlachtpferde verkauft haben. In den Niederlanden soll das Pferdefleisch dann zu Snacks wie Fleischbällchen und Kroketten verarbeitet und über den Großhandel vertrieben worden sein.

Wenn ein Passagier an Bord randaliert oder schon vor dem Abheben auffällig ist, gibt es verschiedene Ansätze für die Crew. In seltenen Fällen werden aggressive Passagiere am Sitz fixiert - so ist es kürzlich auf einem American-Airlines-Flug passiert.