Salmonellenausbruch auf Mallorca - Sushirestaurant muss schließen

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Ein Sushirestaurant in der Hauptstadt Palma auf Mallorca ist nach einem Salmonellenausbruch vorläufig geschlossen worden. Das Gesundheitsministerium der Balearen ordnete die Schließung an, nachdem mehrere Gäste an Salmonellose erkrankten, einer durch Salmonellen-Bakterien verursachten Magen-Darm-Erkrankung.

Dutzende Betroffene, zwölf Krankenhauseinweisungen

Insgesamt beklagten sich 43 Personen über Symptome der Salmonellose. Zwölf der Betroffenen mussten in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Den Angaben des Gesundheitsministeriums zufolge traten die Erkrankungen nach dem Verzehr von Speisen im Restaurant zwischen dem 4. und 8. August auf. Die Erkrankung kann sich durch Bauchschmerzen, Fieber, Übelkeit und Durchfall äußern. Medienberichten zufolge waren auch Kinder unter den Patienten.

Hygienische Mängel und unvorschriftsmäßige Zubereitung

Bei einer Inspektion des Lokals wurden hygienische Mängel festgestellt. Die Behörden bemängelten zudem, dass die Zubereitung der Speisen teilweise nicht den Vorschriften entsprach. Proben von Lebensmitteln und Küchenutensilien werden derzeit in einem Labor untersucht, um die genaue Ursache zu ermitteln. Salmonellen können unter anderem durch rohen Fisch entstehen, wenn dieser nicht fachgerecht gelagert oder verarbeitet wird.

Das Restaurant hat nun eine Frist von zehn Tagen, um die festgestellten Mängel zu beheben und einen Maßnahmenplan vorzulegen. Bis zur Genehmigung der Wiedereröffnung bleibt der Betrieb eingestellt.


 

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