Salmonellenausbruch auf Mallorca - Sushirestaurant muss schließen

| War noch was…? War noch was…?

Ein Sushirestaurant in der Hauptstadt Palma auf Mallorca ist nach einem Salmonellenausbruch vorläufig geschlossen worden. Das Gesundheitsministerium der Balearen ordnete die Schließung an, nachdem mehrere Gäste an Salmonellose erkrankten, einer durch Salmonellen-Bakterien verursachten Magen-Darm-Erkrankung.

Dutzende Betroffene, zwölf Krankenhauseinweisungen

Insgesamt beklagten sich 43 Personen über Symptome der Salmonellose. Zwölf der Betroffenen mussten in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Den Angaben des Gesundheitsministeriums zufolge traten die Erkrankungen nach dem Verzehr von Speisen im Restaurant zwischen dem 4. und 8. August auf. Die Erkrankung kann sich durch Bauchschmerzen, Fieber, Übelkeit und Durchfall äußern. Medienberichten zufolge waren auch Kinder unter den Patienten.

Hygienische Mängel und unvorschriftsmäßige Zubereitung

Bei einer Inspektion des Lokals wurden hygienische Mängel festgestellt. Die Behörden bemängelten zudem, dass die Zubereitung der Speisen teilweise nicht den Vorschriften entsprach. Proben von Lebensmitteln und Küchenutensilien werden derzeit in einem Labor untersucht, um die genaue Ursache zu ermitteln. Salmonellen können unter anderem durch rohen Fisch entstehen, wenn dieser nicht fachgerecht gelagert oder verarbeitet wird.

Das Restaurant hat nun eine Frist von zehn Tagen, um die festgestellten Mängel zu beheben und einen Maßnahmenplan vorzulegen. Bis zur Genehmigung der Wiedereröffnung bleibt der Betrieb eingestellt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Vogel-Schwärme, Hängebrücken, Spinnen: Phobien können stark einschränken - und auch Urlaubsfreude trüben. Wie Betroffene lernen, wieder neue Orte zu entdecken.

Kamelmilch, geräucherter Dattelhonig und Polenta: Mit dieser ungewöhnlichen Eis-Kreation holt Thomas Micolino einen Kreativ-Preis in Las Vegas. Wonach schmeckt denn so ein Eis?

In Thüringen ist wieder Saison für die Bratwurst: Beim traditionellen Angrillen im Bratwurstmuseum Mühlhausen bissen am Samstag nicht nur Ministerpräsident Mario Voigt, Bratwurstkönig Norbert Abt und Wurstkönigin Nicole Schenk in die Thüringer Nationalspeise.

Ferran Adrià hat sich bei Veranstaltungen in Zaragoza zu wirtschaftlichen Herausforderungen in der Gastronomie geäußert. Im Fokus standen fehlende Planung, steigende Kosten und der Einsatz von Technologie.

Die Leonardo Hotel Group nimmt am 28. März an der Earth Hour teil und setzt damit ein Zeichen im Rahmen ihrer Nachhaltigkeitsstrategie. Bis 2027 plant das Unternehmen zudem, seine Energieeffizienz um zehn Prozent zu steigern.

Udo Lindenberg hat im Hamburger Miniatur Wunderland den „Panik-Express“ eingeweiht. Der achtteilige Modellzug bildet zentrale Lebensstationen des Musikers im Maßstab 1:87 ab und ist ab sofort im Hamburg-Abschnitt der Anlage zu sehen.

Im Pariser Luxushotel Bristol ist es am Mittwoch zu einem Brand gekommen. Mindestens 400 Menschen wurden in Sicherheit gebracht, wie die Feuerwehr mitteilte. Der Vorfall ereignete sich am Vormittag im Untergeschoss des Gebäudes.

Ein Jahr nach dem Ende des sozialen Projekts „Herbstresidenz“ untersuchen Tim Mälzer und André Dietz in einer neuen Dokumentation bei Vox die langfristigen Auswirkungen auf Senioren und Pflege-Auszubildende.

Was hat Hessen noch gefehlt? Ein Musical zum inoffiziellen Nationalgericht. Doch das wird sich ändern. Comedian-Legende Henni Nachtsheim reist durch die Zeit. Auch andere Prominente sind beteiligt.

Warum benachrichtigte die Polizei nicht gleich nach der Tat die Mutter der entführten Block-Kinder? Diese Frage stellen Verteidiger einer Zeugin. Kurze Zeit später pausiert der Prozess.