Brand im Pariser Hotel Bristol – mehrere Hundert Menschen evakuiert

| War noch was…? War noch was…?

[Foto: IMAGO / MAXPPP]

Im Pariser Luxushotel Bristol ist es am Mittwoch zu einem Brand gekommen. Mindestens 400 Menschen wurden in Sicherheit gebracht, wie die Feuerwehr mitteilte. Der Vorfall ereignete sich am Vormittag im Untergeschoss des Gebäudes.

Wie die Zeitung »Le Monde« berichtet, wurden zwei Personen leicht verletzt. Laut »Ouest-France« handelt es sich dabei um Angestellte, die versucht hatten, das Feuer zu löschen. Zunächst war von drei Verletzten die Rede gewesen, diese Zahl wurde im Verlauf des Einsatzes nach unten korrigiert.

Feuer offenbar in der Küche ausgebrochen

Nach Informationen mehrerer Medien entwickelte sich der Brand im Untergeschoss des Hotels. Wie »Le Parisien« berichtet, soll das Feuer in der Küche ausgebrochen sein. Bilder vom Einsatzort zeigten unter anderem Küchenpersonal außerhalb des Gebäudes.

Die Feuerwehr teilte mit, dass der Brand inzwischen unter Kontrolle sei. Wie die Zeitung »Le Figaro« berichtet, wurde das Hotel nach dem Vorfall wieder geöffnet, mit Ausnahme eines Restaurants.

Nach Angaben der Einsatzkräfte waren rund 100 Feuerwehrleute im Einsatz. Die Polizei rief dazu auf, das betroffene Viertel während der Löscharbeiten zu meiden.

Hotel nahe dem Élysée-Palast

Das Hotel Bristol befindet sich in unmittelbarer Nähe des Élysée-Palasts. Das Haus gehört dem deutschen Oetker-Konzern.

Medienberichten zufolge nutzte die frühere Bundeskanzlerin Angela Merkel das Hotel regelmäßig bei Aufenthalten in Paris.

Weitere Angaben zu möglichen Schäden am Gebäude oder zur Ursache des Feuers lagen zunächst nicht vor.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die US-Strafverfolgungsbehörden haben Anklage gegen einen Mann erhoben, dem als Kopf einer proiranischen Terrorgruppierung die Beteiligung an dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München im März vorgeworfen wird.

Ihre Befragung wurde im Block-Prozess mit Spannung erwartet: Eine mutmaßliche Entführerin aus Israel, die sich in Hamburg Olga nannte, hat ihre Sicht geschildert. Tränen fließen.

Mehr als 20 Jahre lang liefen die Ermittlungen in einem Mordfall in Ostwestfalen ins Leere. Dann brachte moderne DNA-Technik einen Durchbruch. Für die Richter waren die Beweise eindeutig.

In Hamburg beginnt die mit Spannung erwartete Vernehmung einer wichtigen Zeugin aus Israel – sie soll an der Entführung beteiligt gewesen sein. Vor Gericht erzählt die Frau von der Vorgeschichte.

Nach einem Brand in einem Hotel am Mainzer Hauptbahnhof mussten 43 Menschen das Gebäude verlassen. Drei Personen wurden wegen leichter Rauchgasvergiftungen medizinisch versorgt. Wie lokale Medien berichten, handelt es sich bei dem betroffenen Gebäude um das Hotel Königshof .

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Anklage gegen einen 55-Jährigen wegen mutmaßlichen gewerbsmäßigen Betrugs erhoben. Der Mann soll mehr als ein Jahr in einem Berliner Hotel gewohnt und Kosten von über 100.000 Euro nicht bezahlt haben.

Nach einer tödlichen Messerattacke auf einen Restaurant-Chef in Hamburg im Februar ist ein 36-jähriger Verdächtiger in der Türkei festgenommen worden. Das bestätigte die Hamburger Staatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte «Bild» darüber berichtet.

Nach einem Brand in einem Hotel am Mainzer Hauptbahnhof hat die Feuerwehr rund 50 Menschen evakuiert. Drei Personen wurden wegen leichter Rauchgasvergiftungen medizinisch versorgt.

Eine originale Cadbury-Schokoladentafel aus dem Jahr 1900 wird in England versteigert. Die Schokolade war Teil einer Aktion von Königin Victoria für britische Soldaten im Zweiten Burenkrieg.

Ein 35-jähriger Mann ist in Wales zu einer Haftstrafe verurteilt worden, nachdem er mit einer gestohlenen Planierraupe in einen besetzten Pub gefahren war. Der Angeklagte hatte sich zuvor über Äußerungen zur Trennung von seiner Ehefrau geärgert.