Staatsanwaltschaft ermittelt nach Tod von Tourist in Italien

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Nach dem Tod eines baden-württembergischen Touristen am Gardasee hat die Rechtsmedizin in Deutschland eine Leichenschau durchgeführt. Dabei sei die Leiche äußerlich untersucht worden, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft Mosbach. Dies sei generell vorgeschrieben bei einer geplanten Feuerbestattung. Italienischen Medienberichten zufolge hatte der Mann über starke Beschwerden geklagt, nachdem er in einem Restaurant Fisch gegessen hatte. Zuvor hatten «Fränkischen Nachrichten» und «SWR» berichtet.

Auch der Vater des 35-Jährigen hatte Ende April Fisch gegessen. Er zeigte ähnliche Symptome, überlebte jedoch. Die Staatsanwaltschaft Verona habe Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung aufgenommen, berichtete die italienische Online-Zeitung «Qui brescia». Bereits in Italien war die Leiche obduziert worden. Die Ergebnisse sind der Staatsanwaltschaft Mosbach allerdings bislang nicht bekannt. Um an diese Informationen zu gelangen, leitete die Behörde ein Rechtshilfeersuchen ein.

Die Angehörigen wurden laut Staatsanwaltschaft zu den Umständen des Todes befragt. Die Ermittlungen zur konkreten Todesursache in Deutschland und Italien laufen weiterhin. (dpa)


 

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