Influencer-Hund in China entführt, geschlachtet und in Restaurant serviert

| War noch was…? War noch was…?

Der chinesische Reiseblogger Guo betrauert den Verlust seines Hundes während einer Abwesenheit. Wie die South China Morning Post berichtet, wurde der Border Collie mit dem Namen Chutou am 11. Mai von einem Feld in der ostchinesischen Provinz Henan entwendet. Der Eigentümer befand sich zu diesem Zeitpunkt auf einer Reise und hatte das Tier in die Obhut seiner Eltern übergeben. Dem Vater des Bloggers fiel das Verschwinden des Hundes am selben Tag auf, woraufhin eine Überprüfung lokaler Überwachungsvideos eingeleitet wurde.

Zwei Personen näherten sich laut den Videoaufnahmen auf einem Elektroroller dem Tier, ergriffen den Rassehund und entfernten sich anschließend vom Ort des Geschehens. Der Tierhalter brach seine Reise daraufhin umgehend ab und kehrte nach China zurück, um eine Suchaktion nach dem entführten Vierbeiner zu starten. Nach einem Zeitraum von zwei Wochen gelang es dem Besitzer, die mutmaßlichen Entführer ausfindig zu machen.

Lösegeld angeboten

Nach Angaben des Independent bot der Eigentümer den Männern eine Summe von 10.000 Yuan an, was umgerechnet etwa 1300 Euro entspricht, um die Rückgabe des Tieres zu erwirken. Einer der Beteiligten lehnte dies jedoch ab und gab an, den Hund mit einem herrenlosen Streuner verwechselt zu haben. Die Entführer veräußerten stattdessen den Border Collie für einen Betrag von umgerechnet 23 Euro an ein Restaurant, welches sich auf die Zubereitung von Gerichten aus Hundefleisch spezialisiert hat.
 

Der Käufer gab gegenüber dem Besitzer an, dass das Tier bereits tot sei. Der Entführer entschuldigte sich laut den Berichten nicht für die Tat und verweigerte jede Einsicht. Er wurde in den Medien mit den Worten zitiert: „Mach nicht so einen Aufriss. Ich habe kein Gesetz gebrochen.“ Der Hund war zu diesem Zeitpunkt mit einem Halsband inklusive Ortungsgerät ausgestattet, was die Täter jedoch ignorierten.

Mahnung für andere Tierhalter

In einem online veröffentlichten Video äußerte sich der Reiseblogger vor wenigen Tagen zu dem Vorfall und mahnte andere Tierhalter zur ausdrücklichen Vorsicht. Der Besitzer erklärte in dem Videobeitrag wörtlich: „Wir wissen nicht, wann wir sie ein letztes Mal sehen.“ Berichten zufolge hat der Influencer mittlerweile eine offizielle Anzeige bei der zuständigen Polizeidienststelle eingereicht und rechtliche Schritte gegen die Täter eingeleitet.

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat Äußerungen einer Restaurantbesucherin nach einem Vorfall mit Mäuseköder im Gastraum als zulässige Meinungsäußerungen eingestuft. Ihr Dackel hatte Ködermaterial gefressen und musste anschließend in einer Tierklinik behandelt werden.

Bei einer Auseinandersetzung in einer Bielefelder Gaststätte werden fünf Menschen verletzt. Die Polizei muss einschreiten und die Party wird frühzeitig beendet.

Nach einer mutmaßlich missbräuchlichen Auslösung einer Brandmeldeanlage in einem Berliner Hotel soll ein 31-jähriger Gast Einsatzkräfte angegriffen und Widerstand geleistet haben. Ein Polizist setzte daraufhin ein Distanzelektroimpulsgerät ein.

In Spaniens Dörfern und auch auf Mallorca herrscht Ausnahmezustand: Für die Sonnenfinsternis werden Hunderttausende aus dem Ausland erwartet. Hotels sind vielerorts ausgebucht, die wenigen verbliebenen Zimmer kosten oft ein Vielfaches der üblichen Augustpreise.

In Leipzig muss die Polizei einen randalierenden Hotelgast zur Räson bringen, zwei Beamte werden dabei leicht verletzt. War es Freibergs neuer Oberbürgermeister? Eine Sprecherin der Stadt bestätigte zumindest seine Beteiligung.

Nach einer Welle der Hilfsbereitschaft folgen Anfeindungen in den sozialen Medien. Die vom Unwetter in Rathen betroffene TV-Köchin Leister zieht deshalb Konsequenzen.

Ein beißender Geruch in einem Hotelzimmer löst einen größeren Einsatz in Iserlohn aus. Einige brauchen Chemikalien-Schutzanzüge. Erhöhte Ammoniakwerte werden gemessen. War es ein Kühlschrank?

Low Carb und Protein-Bowls liegen im Trend – doch beim Frühstück zählt in vielen Ländern weiterhin vor allem eins: Tradition. Von Hongkong bis Madrid - ein Streifzug durch die Morgenküchen der Welt.

1811 gilt als «Kometenjahrgang». Nun ist eine Flasche des historischen Weins versteigert worden. Das Weingut war schon Goethe ein Begriff.

Eine Weinflasche des Jahrgangs 1811 aus der Pfälzer Lage Forster Ungeheuer ist im Internet für 10.250 Euro versteigert worden. 1811 gilt in der Branche als «Kometenjahrgang», da in diesem Jahr ein großer Himmelskörper erschien.