Sarah Wiener kandidiert nicht mehr fürs Europaparlament

| War noch was…? War noch was…?

Die frühere Fernsehköchin Sarah Wiener hat sich gegen eine erneute Kandidatur für das Europäische Parlament entschieden. «Ich möchte mich gerne intensiver um die gemeinnützige Sarah-Wiener-Stiftung kümmern», erklärte die 61-Jährige in einer am Dienstag veröffentlichten Pressemitteilung. Auch von ihren Anteilen am Bio-Bauernhof Gut Kerkow in Brandenburg trennt sich Wiener nach eigenen Angaben.

Wiener sitzt seit 2019 für die österreichischen Grünen im Europaparlament. Der Kampf gegen industrielle Lebensmittelproduktion und für lokale, nachhaltige Landwirtschaft gehören zu ihren Kernthemen. Vor ihrer politischen Karriere war sie durch Kochsendungen berühmt geworden. Ihre Stiftung unterstützt Kita- und Grundschulkinder beim Thema Ernährung.

Die Europawahl wird vom 6. bis 9. Juni stattfinden. Auf ihre bisherige Zeit in der EU-Politik blickt die Politikerin positiv zurück. «Diese Jahre haben mich gelehrt, wie wichtig es ist, auf Augenhöhe miteinander zu reden, einander Respekt zu zollen, aber auch Respekt einzufordern und unsere demokratischen Werte entschieden zu verteidigen», sagte Wiener. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Weltreise per Kreuzfahrtschiff wollte ein Paar auch im FKK-Bereich genießen. Die beiden wurden aber von der Größe und Ausstattung enttäuscht und forderten Geld zurück. Nun entschied ein Gericht.

In einem Restaurant in Rottenburg am Neckar soll ein 31-jähriger Gast den Betreiber geschlagen und anschließend auch Polizisten angegriffen haben. Die Einsatzkräfte brachten den Mann schließlich in eine Fachklinik.

Wie viele Schläge braucht Münchens neuer OB beim legendären Wiesn-Anstich? Dominik Krause hat wie seine Vorgänger ein Anzapftraining absolviert - und sagt, warum das vor dem Auftritt wichtig ist.

Für den Mord an seinem ehemaligen Chef ist ein 29-Jähriger zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Der Mann hatte im Oktober vergangenen Jahres den 50 Jahre alten Gastwirt in dessen Lokal in Rheinfelden mit einem Hammer getötet.

Wegen einer Bedrohung aus dem Iran hat das Weiße Haus bei Donald Trumps Rückflug vom Nato-Gipfel in der Türkei Berichten zufolge zu einer ungewöhnlichen List gegriffen. Der Präsident stieg vor Kameras in die Air Force One, wechselte laut «Washington Post» anschließend aber unbemerkt in einen Catering-Container.

Erst stimmte offenbar der Belag nicht, dann war eine Pizza den Kunden zu klein - und schließlich rückte die Polizei an. Aus einer Reklamation in einer Pizzeria in Osnabrück soll eine handfeste Auseinandersetzung geworden sein.

Mitten in der Hauptreisezeit sorgt Europas aktivster Vulkan auf Sizilien für große Probleme. In Catania kann am Morgen nur eine einzige Maschine starten. Touristen sind verzweifelt.

Eine 110 Jahre alte Hütte im Oberallgäu brennt Anfang des Monats nieder - der Schaden ist nicht so hoch wie zunächst befürchtet. Und es gibt Erkenntnisse zur Brandursache.

Ein Mann randaliert in einem Hotelzimmer in Leipzig. Nach diesem Vorfall wird gegen den Freiberger OB Philipp Preißler ermittelt. Seine Amtsgeschäfte übernimmt derweil ein anderer Politiker.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat Äußerungen einer Restaurantbesucherin nach einem Vorfall mit Mäuseköder im Gastraum als zulässige Meinungsäußerungen eingestuft. Ihr Dackel hatte Ködermaterial gefressen und musste anschließend in einer Tierklinik behandelt werden.