Scheidender Diageo-Chef Ivan Menezes nach kurzer Krankheit gestorben

| War noch was…? War noch was…?

Der scheidende Chef des britischen Getränkekonzerns Diageo, Ivan Menezes, ist tot. Der 63-Jährige sei nach kurzer Krankheit gestorben, teilte der Produzent von Marken wie Johnnie Walker, Gordon's Gin, Smirnoff, Guinness oder Baileys am Mittwoch in London mit.

Aufsichtsratschef Javier Ferran sprach von einem «unheimlich traurigen Tag». «Ivan war seit der Schaffung von Diageo dabei und hat über 25 Jahre Diageo zu einem der leistungsstärksten, vertrauenswürdigsten und angesehensten Konsumgüterunternehmen geformt», sagte Ferran. Menezes hinterlässt seine Ehefrau und zwei Kinder.

Am Montag hatte das Unternehmen bereits die künftige Vorstandsvorsitzende Debra Crew, die am 1. Juli von Menezes übernehmen sollte, zur Interimschefin ernannt, weil der Top-Manager nach einer Notoperation an einem Magengeschwür einen schweren Rückschlag erlitten hatte.

Menezes gehörte zu den am längsten amtierenden Chefs eines im britischen Aktienindex FTSE notierten Unternehmens. Er kam 1997 zu Diageo, als der Konzern durch die Fusion von Guinness und Grand Metropolitan entstand. Der Produzent zeichnet nach eigenen Angaben für zehn Prozent der britischen Getränke- und Nahrungsmittelexporte verantwortlich. Menezes war erst vor wenigen Monaten wegen seiner Leistungen zum Sir ernannt worden. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In Staffel 2 seiner kulinarischen Reiseserie probiert Stanley Tucci wieder allerlei Köstlichkeiten. Im Interview verrät er, wo es ihn immer wieder hinzieht und was ihm besonders geschmeckt hat.

Nach dem Ausbruch des Hantavirus hat das Kreuzfahrtschiff «Hondius» die Urlaubsinsel Teneriffa erreicht. Die Rückführung der Passagiere soll unter außergewöhnlichen Sicherheitsvorkehrungen ablaufen.

Eine Gaststätte ist bei einem Brand in Speyer zerstört worden. Feuerwehrleute versuchten das Lokal zu löschen, aber ohne Erfolg. Das Lokal brannte komplett aus. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 300.000 Euro.

Ein betrunkener US-Soldat verursachte einen Sachschaden von 60.000 Euro in einem Hotel in Bergen. Gemäß internationaler Abkommen übernimmt zunächst die norwegische Marine die Kosten und prüft nun Regressansprüche gegen die USA.

Mehr als vier Jahrzehnte blieb der Mord an einer Küchenhilfe ungelöst – jetzt führt eine alte DNA-Spur zu einem Verdächtigen. Welche Technik die Ermittler auf die entscheidende Fährte brachte.

Die japanische Brauerei Dassai und Mitsubishi Heavy Industries haben nach eigenen Angaben erstmals Sake unter Bedingungen produziert, die der Mondschwerkraft ähneln. Eine 100-Milliliter-Flasche wurde nun für umgerechnet rund 587.000 Euro verkauft.

Die Freunde Nic Iburg und Hendrik Pietschmann haben auf Borkum ein Hotel in Eigenregie saniert und dabei konsequent auf die Hilfe ihrer Social-Media-Community gesetzt. Trotz logistischer Hürden und fehlender Ausbildung gelang die Eröffnung zum 1. Mai, unterstützt durch das Fachwissen ihrer digitalen Follower.

Mehrere Monate nach dem Brand in einem Lokal im Spreewald nehmen die Ermittler einen Tatverdächtigen fest. Bei Durchsuchungen machen sie ungewöhnliche Funde.

In Erfurt werden einem Medienbericht zufolge mehrere italienische Restaurants durchsucht. Ermittler schweigen zu den Hintergründen. Welche Rolle spielt die Mafia-Vermutung?

Im Prozess um die Entführung der Block-Kinder geht es auch immer wieder um die lange Vorgeschichte der Tat. Gab es schon 2022 einen Entführungsversuch? Dazu sagte nun ein Privatdetektiv aus.