Schreck für den Gast - Schlange in Hotel-Toilette entdeckt

| War noch was…? War noch was…?

Vergangene Woche erreichte die Rezeption eines Hotels in Österreich einen unerwarteter Notruf: Ein Gast informierte das Hotelpersonal darüber, dass er auf der Toilette seines Zimmers von einer Schlange überrascht worden war. Das Hotel reagierte sofort und kontaktierte den Tierschutz Austria, was einen komplexen Einsatz in Gang setzte.

Zu dieser Zeit war noch unklar, ob es sich um eine giftige Schlange handelt oder nicht. In Österreich sind nur wenige Schlangenarten als giftig bekannt, darunter die Kreuzotter und die Hornotter, wie der Tierschutz mitteilte.

Ein Tierheimleiter, der an dem Einsatz beteiligt war, berichtete dem österreichischen Kurier: "Als wir ankamen und zunächst nur den Schwanz der Schlange erblickten, waren wir uns nicht sicher, ob es sich bei dem Tier um eine giftige Art handelt." Darüber hinaus zeigte die Schlange wenig Bereitschaft, ihr Versteck zu verlassen. "Die Aktion gestaltete sich zudem nicht einfach, da die Schlange mehrmals in den Spülkasten und in den Rohren verschwand."
 

Glücklicherweise stellte sich heraus, dass die Schlange ungefährlich war und es gab Entwarnung. Es handelte sich um eine Königsnatter, eine ungiftige Art. Doch die Frage blieb: Wie war die Schlange in die Toilette des Hotels gelangt?

Eine Sprecherin des Tierschutzes erklärte gegenüber meinbezirk.at: "Es handelt sich um eine Art, die normalerweise nur in Nordamerika vorkommt. Deshalb gehen wir stark davon aus, dass es sich um ein entlaufenes oder ausgesetztes Haustier handelt."

Die Tierschützer konnten die Schlange schließlich einfangen und aus der Toilette befreien. Seitdem wird das Tier vom Tierschutzverein betreut. Die Sprecherin erklärte: "Die Schlange bleibt als Fundtier 30 Tage bei uns im Tierschutzhaus, also wie bei ausgesetzten Hunden oder Katzen. Etwaige Besitzer haben dann die Möglichkeit, das Tier abzuholen." Sollte sich niemand melden, wird der Verein nach einem neuen Zuhause für die Schlange suchen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Sie soll an der Entführung der Block-Kinder beteiligt gewesen sein und bekam als wichtige Zeugin sicheres Geleit: Die unter den Alias-Namen «Olga» oder «Doris White» bekannte Frau sagt nun weiter aus.

Wiesn-Chef Scharpf stellt klar: Der Kultsong bleibt! Warum «Skandal im Sperrbezirk» für ihn zur Münchner Musikgeschichte gehört – und was das mit alten Verboten zu tun hat.

Jahrelang stritten eine Urlauberin und ein italienisches Luxushotel über (k)ein Glas Leitungswasser zum Abendessen - jetzt hat Italiens oberstes Gericht dem juristischen Zank ein Ende gesetzt.

Die US-Strafverfolgungsbehörden haben Anklage gegen einen Mann erhoben, dem als Kopf einer proiranischen Terrorgruppierung die Beteiligung an dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München im März vorgeworfen wird.

Ihre Befragung wurde im Block-Prozess mit Spannung erwartet: Eine mutmaßliche Entführerin aus Israel, die sich in Hamburg Olga nannte, hat ihre Sicht geschildert. Tränen fließen.

Mehr als 20 Jahre lang liefen die Ermittlungen in einem Mordfall in Ostwestfalen ins Leere. Dann brachte moderne DNA-Technik einen Durchbruch. Für die Richter waren die Beweise eindeutig.

In Hamburg beginnt die mit Spannung erwartete Vernehmung einer wichtigen Zeugin aus Israel – sie soll an der Entführung beteiligt gewesen sein. Vor Gericht erzählt die Frau von der Vorgeschichte.

Nach einem Brand in einem Hotel am Mainzer Hauptbahnhof mussten 43 Menschen das Gebäude verlassen. Drei Personen wurden wegen leichter Rauchgasvergiftungen medizinisch versorgt. Wie lokale Medien berichten, handelt es sich bei dem betroffenen Gebäude um das Hotel Königshof .

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Anklage gegen einen 55-Jährigen wegen mutmaßlichen gewerbsmäßigen Betrugs erhoben. Der Mann soll mehr als ein Jahr in einem Berliner Hotel gewohnt und Kosten von über 100.000 Euro nicht bezahlt haben.

Nach einer tödlichen Messerattacke auf einen Restaurant-Chef in Hamburg im Februar ist ein 36-jähriger Verdächtiger in der Türkei festgenommen worden. Das bestätigte die Hamburger Staatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte «Bild» darüber berichtet.