Schweizer Hotel schließt wegen schlechter Google-Bewertungen

| War noch was…? War noch was…?

Weil ein Schweizer Hotel dauerhaft schlechte Bewertungen bei Google bekam, zogen die Eigentümer jetzt die Reißleine. Sie schlossen den Betrieb und schickten den Pächter in Rente. Das „Hotel Raben“ soll laut Medienberichten mit einer Durchschnittsbewertung von 2,8 Sternen das am schlechtesten bewertete Hotel im Kanton Aargau sein.

Die Liste der Beschwerden, die ehemalige Gäste des „Hotel Raben“ in ihren Google-Bewertungen teilten, ist lang: Mücken im Badezimmer, Zigarettenrauch, defekte Tapeten und braune Streifen in den Bettdecken. Ein Nutzer hatte bereits vor drei Jahren kommentiert: „Dieses Hotel sollte geschlossen werden“. Die Eigentümer des Hotels waren jetzt offenbar der gleichen Meinung und stellten den Betrieb mit sofortiger Wirkung ein, wie „Blick“ berichtet. Die Eigentümergemeinschaft veranlasste ein Treffen, bei dem der Geschäftsführer in den Ruhestand geschickt wurde. Das Inventar sei ihm abgekauft worden, heißt es in dem Bericht weiter.

Angeblich soll der ehemalige Pächter ebenfalls bereits geplant haben, den Hotelbetrieb im kommenden Sommer einzustellen, weil er aufgrund der Corona-Pandemie mit finanziellen Problemen sowie Gesundheitsproblemen konfrontiert gewesen sei. Die Eigentümerschaft plant nun, das Hotel an einen neuen Pächter zu übergeben. In der Zwischenzeit sollen die zehn Hotelzimmer an Langzeitaufenthalte vermietet werden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mit 1,6 Promille zieht ein Mann durch Melsunger Kneipen, verletzt einen Gast und schlägt einen Wirt. Der Tatverdächtige hatte laut Polizei 1,6 Promille Alkohol im Blut.

Nach einer medizinischen Notlage in einem Alsfelder Hotel wurden 13 Personen in Kliniken eingeliefert, fünf davon in kritischem Zustand. Laut Angaben der Polizei wurden das Gesundheitsamt sowie das Veterinäramt des Vogelsbergkreises eingeschaltet, um den Sachverhalt aufzuklären.

In der Rostocker Yachthafenresidenz Hohe Düne kam es am Sonntag zu einem Brand einer Außensauna. Während keine Personen verletzt wurden, entstand ein Sachschaden von etwa 50.000 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt nun zur Brandursache.

Es geht um versuchten Mord, versuchten Totschlag und Verstöße gegen das Waffengesetz: Vier Verdächtige sind in U-Haft, einer ist auf freiem Fuß. Die Ermittlungen führen nach Bayern und Niedersachsen.

Stoff, der verbindet – mit einem Hauch Nostalgie: Die Weihe einer DEHOGA-Fahne Bayern soll Zusammenhalt zeigen, wirkt aber ein klein wenig wie ein Gruß aus einer anderen Zeit. Kommentar von Marc Schnerr.

Sie gilt als eines der Wahrzeichen des Hamburger Hafens: Die «Cap San Diego». Der Anfang der 1960er-Jahre gebaute Stückgutfrachter ist ein maritimes Denkmal, das inzwischen auch als schwimmendes Hotel dient. An seinem Erhalt beteiligt sich der Bund.

Ein Mädchen wird aus dem Erlebnisbad Rulantica in Südbaden gelockt und missbraucht. Nun ist der Täter verurteilt worden. Zurück bleiben Albträume und viel Kritik am größten deutschen Freizeitpark.

Rechnungen erst mal nicht zu bezahlen, hat dem Schauspieler schon in Österreich Ärger vor Gericht eingehandelt. Jetzt ist in München ein Strafbefehl rechtskräftig geworden.

Der Trend zur Humanisierung erreicht den Napf: Das neue YouTube-Format „Dog’s Kitchen“ mit TV-Koch Mike Süsser beleuchtet die Parallelen zwischen moderner Gastronomie und hochwertiger Tiernahrung.

Wenige Hotels in Dubai sind so bekannt - und teuer - wie das Burj al Arab. Jetzt kommt es dort im Zuge der Eskalation in der Region zu einem Brand. Das Medienbüro spricht von einem «kleinen» Vorfall.