„Sklavenhütte“ bei Airbnb: Portal bittet um Entschuldigung

| War noch was…? War noch was…?

Eine eher ungewöhnliche Übernachtungsmöglichkeit bei Airbnb hat für ordentlich Wirbel in den USA gesorgt. Nutzer konnten eine „Sklavenhütte aus den 1830er Jahren“ mieten. „Das ist nicht im Geringsten in Ordnung“, so Wynton Yates, der mit einem TikTok-Video zuerst darauf aufmerksam gemacht hatte. Mittlerweile hat die Plattform das Angebot wieder entfernt.

Wie Yates in seinem Video kritisierte, konnte das „Panther Burn Cottage auf der Belmont Plantation in Greenville, Mississippi“ von Urlaubern gemietet werden. Wie könne es jemand in Ordnung finden, einen Ort als Bed & Breakfast zu vermieten, an dem Menschen als Sklaven gehalten wurden, fragt der Jurist. Die Geschichte der Sklaverei in diesem Land werde ständig geleugnet, so Yates weiter. Jetzt werde sie sogar verhöhnt, indem sie in einen Urlaubsort verwandelt werde.

Als Reaktion auf das Video regierte Airbnb mit einem Statement. Immobilien, in denen früher Sklaven untergebracht waren, hätten auf Airbnb nichts zu suchen, zitiert CNN die Bettenbörse. Das Portal entschuldigte sich für jegliches Trauma oder Leid, das durch das Vorhandensein dieses und ähnlicher Angebote entstanden sei.

Wie unter anderem CNN weiter berichtet, meldete sich auch der Eigentümer des Cottage zu Wort und bat um Entschuldigung. Ihm gehöre die Immobilie erst seit wenigen Wochen, das Angebot als Bed & Breakfast tue im jedoch leid. Er entschuldigte sich zudem für die Beleidigung von Afroamerikanern, deren Vorfahren Sklaven waren. Nun sollen mit Hilfe von Experten Personen identifiziert werden, die auf der Plantage versklavt wurden, um deren Geschichte darzustellen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sie soll an der Entführung der Block-Kinder beteiligt gewesen sein und bekam als wichtige Zeugin sicheres Geleit: Die unter den Alias-Namen «Olga» oder «Doris White» bekannte Frau sagt nun weiter aus.

Wiesn-Chef Scharpf stellt klar: Der Kultsong bleibt! Warum «Skandal im Sperrbezirk» für ihn zur Münchner Musikgeschichte gehört – und was das mit alten Verboten zu tun hat.

Jahrelang stritten eine Urlauberin und ein italienisches Luxushotel über (k)ein Glas Leitungswasser zum Abendessen - jetzt hat Italiens oberstes Gericht dem juristischen Zank ein Ende gesetzt.

Die US-Strafverfolgungsbehörden haben Anklage gegen einen Mann erhoben, dem als Kopf einer proiranischen Terrorgruppierung die Beteiligung an dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München im März vorgeworfen wird.

Ihre Befragung wurde im Block-Prozess mit Spannung erwartet: Eine mutmaßliche Entführerin aus Israel, die sich in Hamburg Olga nannte, hat ihre Sicht geschildert. Tränen fließen.

Mehr als 20 Jahre lang liefen die Ermittlungen in einem Mordfall in Ostwestfalen ins Leere. Dann brachte moderne DNA-Technik einen Durchbruch. Für die Richter waren die Beweise eindeutig.

In Hamburg beginnt die mit Spannung erwartete Vernehmung einer wichtigen Zeugin aus Israel – sie soll an der Entführung beteiligt gewesen sein. Vor Gericht erzählt die Frau von der Vorgeschichte.

Nach einem Brand in einem Hotel am Mainzer Hauptbahnhof mussten 43 Menschen das Gebäude verlassen. Drei Personen wurden wegen leichter Rauchgasvergiftungen medizinisch versorgt. Wie lokale Medien berichten, handelt es sich bei dem betroffenen Gebäude um das Hotel Königshof .

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat Anklage gegen einen 55-Jährigen wegen mutmaßlichen gewerbsmäßigen Betrugs erhoben. Der Mann soll mehr als ein Jahr in einem Berliner Hotel gewohnt und Kosten von über 100.000 Euro nicht bezahlt haben.

Nach einer tödlichen Messerattacke auf einen Restaurant-Chef in Hamburg im Februar ist ein 36-jähriger Verdächtiger in der Türkei festgenommen worden. Das bestätigte die Hamburger Staatsanwaltschaft der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte «Bild» darüber berichtet.