Söder und Voigt frotzeln über Bratwurst-Wettessen

| War noch was…? War noch was…?

Treten jetzt die Regierungschefs zum Bratwurst-Showdown an? Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und sein Thüringer Kollege Mario Voigt (CDU) witzeln zumindest in einem gemeinsamen Interview über ein mögliches Bratwurst-Wettessen. «Mario wäre sicher ein harter Gegner gewesen», gibt Söder in dem Gespräch mit der Verlagsgruppe Hof, Coburg, Suhl, Bayreuth (HCSB) zu. Voigt gibt sich selbstbewusst: Er habe letzten Sommer 104 Bratwürste gegessen. «Also ich traue mir den Wettbewerb zu.»  

Hintergrund ist ein nicht ganz ernst gemeinter Streit zwischen Franken und Thüringen über den ältesten Nachweis über eine Bratwurstbude. Der soll am Freitag in einem Boxkampf im thüringischen Mühlhausen ausgetragen werden. (Tageskarte berichtete) Forscher hatten im Sommer in der Thüringer Landeshauptstadt eine Urkunde aus dem Jahr 1269 gefunden. Darin sei von einer Hütte und einem Bräter an der bekannten Erfurter Krämerbrücke die Rede. Die Nürnberger Gastronomin Sofia Hilleprandt beansprucht den Titel für ihre historische Bratwurstküche «Zum Gulden Stern» für sich - und hat Thüringen zum Boxkampf herausgefordert. 

«Da möge der Bessere gewinnen», sagt der bekennende Bratwurst-Fan Söder zu dem Wettkampf. Er glaube aber nicht, dass der Streit mit einem Boxkampf geklärt werden könne. «Vielleicht wäre ein Bratwurst-Wettessen interessanter gewesen (lacht).» (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sommelier Mirko Rainer hat in Girlan bei Eppan einen neuen Weltrekord im Sabrieren aufgestellt. Innerhalb einer Minute öffnete er nach Angaben der Veranstalter 96 Sektflaschen mit einem Säbel.

Im Block-Prozess hat eine mutmaßliche Entführerin aus Israel als Zeugin geschildert, dass ihr Team bei der Rückholaktion an Silvester 2023/24 eine ganz andere Reaktion der Kinder erwartet habe.

Christina Block wusste von der geplanten Rückholaktion ihrer Kinder nach Deutschland - so hat es eine mutmaßliche Entführerin vor Gericht ausgesagt. Sie widerspricht damit der Angeklagten.

Sie soll an der Entführung der Block-Kinder beteiligt gewesen sein und bekam als wichtige Zeugin sicheres Geleit: Die unter den Alias-Namen «Olga» oder «Doris White» bekannte Frau sagt nun weiter aus.

Wiesn-Chef Scharpf stellt klar: Der Kultsong bleibt! Warum «Skandal im Sperrbezirk» für ihn zur Münchner Musikgeschichte gehört – und was das mit alten Verboten zu tun hat.

Jahrelang stritten eine Urlauberin und ein italienisches Luxushotel über (k)ein Glas Leitungswasser zum Abendessen - jetzt hat Italiens oberstes Gericht dem juristischen Zank ein Ende gesetzt.

Die US-Strafverfolgungsbehörden haben Anklage gegen einen Mann erhoben, dem als Kopf einer proiranischen Terrorgruppierung die Beteiligung an dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München im März vorgeworfen wird.

Ihre Befragung wurde im Block-Prozess mit Spannung erwartet: Eine mutmaßliche Entführerin aus Israel, die sich in Hamburg Olga nannte, hat ihre Sicht geschildert. Tränen fließen.

Mehr als 20 Jahre lang liefen die Ermittlungen in einem Mordfall in Ostwestfalen ins Leere. Dann brachte moderne DNA-Technik einen Durchbruch. Für die Richter waren die Beweise eindeutig.

In Hamburg beginnt die mit Spannung erwartete Vernehmung einer wichtigen Zeugin aus Israel – sie soll an der Entführung beteiligt gewesen sein. Vor Gericht erzählt die Frau von der Vorgeschichte.