Söder und Voigt frotzeln über Bratwurst-Wettessen

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Treten jetzt die Regierungschefs zum Bratwurst-Showdown an? Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und sein Thüringer Kollege Mario Voigt (CDU) witzeln zumindest in einem gemeinsamen Interview über ein mögliches Bratwurst-Wettessen. «Mario wäre sicher ein harter Gegner gewesen», gibt Söder in dem Gespräch mit der Verlagsgruppe Hof, Coburg, Suhl, Bayreuth (HCSB) zu. Voigt gibt sich selbstbewusst: Er habe letzten Sommer 104 Bratwürste gegessen. «Also ich traue mir den Wettbewerb zu.»  

Hintergrund ist ein nicht ganz ernst gemeinter Streit zwischen Franken und Thüringen über den ältesten Nachweis über eine Bratwurstbude. Der soll am Freitag in einem Boxkampf im thüringischen Mühlhausen ausgetragen werden. (Tageskarte berichtete) Forscher hatten im Sommer in der Thüringer Landeshauptstadt eine Urkunde aus dem Jahr 1269 gefunden. Darin sei von einer Hütte und einem Bräter an der bekannten Erfurter Krämerbrücke die Rede. Die Nürnberger Gastronomin Sofia Hilleprandt beansprucht den Titel für ihre historische Bratwurstküche «Zum Gulden Stern» für sich - und hat Thüringen zum Boxkampf herausgefordert. 

«Da möge der Bessere gewinnen», sagt der bekennende Bratwurst-Fan Söder zu dem Wettkampf. Er glaube aber nicht, dass der Streit mit einem Boxkampf geklärt werden könne. «Vielleicht wäre ein Bratwurst-Wettessen interessanter gewesen (lacht).» (dpa)


 

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