„Song 4 Showering“: Barceló will mit spezieller Playlist Duschzeiten verkürzen

| War noch was…? War noch was…?

Wegen anhaltender Hitzewellen auf Mallorca droht der Insel Jahr für Jahr Wasserknappheit. Barceló hat deswegen eine kreative Methode entwickelt, um seine Gäste zum Wassersparen zu ermutigen. Musik soll Hotelgäste dazu bewegen, ihre Duschzeit auf nur noch vier Minuten zu beschränken.

Die spanische Hotelkette geht neue Wege in Sachen Nachhaltigkeit, wie der „Merkur“ berichtet. Sie hat eine spezielle Spotify-Playlist mit dem Namen „Song 4 Showering“ veröffentlicht, um ihre Gäste auf Mallorca dazu zu ermutigen, ihre Duschzeit auf vier Minuten verkürzen und so wertvolles Wasser einzusparen. Die Playlist besteht aus 30 ausgewählten Liedern, die jeweils etwa vier Minuten dauern. Die Gäste sollen durch die Musik motiviert werden, ihre Duschzeit an die Länge der Lieder anzupassen.

Die Playlist „Song 4 Showering“ auf Spotify soll eine breite Auswahl von lokalen spanischen Hits bis hin zu internationalen Chartstürmern bieten, um die Vielfalt der musikalischen Vorlieben der Gäste zu berücksichtigen und das Duscherlebnis angenehmer zu gestalten.

Die Hotelkette setzt jedoch nicht nur auf musikalische Unterstützung. Wie es in dem Bericht weiter heißt, soll auch in verschiedene technische Maßnahmen zur Wassereinsparung investiert worden sein, darunter Durchflussreduzierer, Druckminderungsventile und Bewegungssensoren an Wasserhähnen. Selbst die Wasserspeicher wurden optimiert sowie Wasserwiederverwendungssysteme eingebaut.

Während Dermatologen darauf hinweisen, dass Wassersparen positive Auswirkungen auf die Haut haben kann, geht die Meinung der Gäste in den sozialen Medien auseinander. „Für 300 Euro pro Zimmer sollte man sich so lange duschen dürfen, wie man möchte. Anstatt dass der Kunde spart, sollte vielleicht der Unternehmer sparen ... Was man nicht alles hören muss“, wird eine Twitter-Userin von Merkur zitiert.

Ob die Playlist tatsächlich zum Wassersparen anregt, ist nicht klar. Bislang liegen keine Daten über die eingesparte Wassermenge vor.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine aktuelle Untersuchung von Fit Reisen vergleicht die Taxipreise in den 80 größten deutschen Städten und offenbart enorme Preisunterschiede. Während Wiesbaden als günstigster Standort ermittelt wurde, zahlen Fahrgäste in Moers und Erfurt bundesweit die höchsten Tarife.

Ein 53 Jahre alter Mann hat am Sonntagabend ein Restaurant in der Bühlertalstraße in Bühl verlassen, ohne seine Rechnung zu begleichen. Nach Angaben der Polizei verfolgte ein Mitarbeiter des Restaurants den Mann bis zum Stadtpark und brachte ihn zurück in das Lokal.

Ein Gastronom aus Neu-Ulm steht im Verdacht, Sozialkassen um mehr als eine Million Euro betrogen zu haben. Wie der Zoll auf seine Spur kam und welche Konsequenzen sich für den mutmaßlichen Betrüger ergeben.

Nach dem Brand mit 41 Todesopfern in der Bar «Le Constellation» in Crans-Montana in den frühen Morgenstunden des 1. Januar wird nun auch der Gemeindepräsident vernommen. Worum es bei den Ermittlungen und den Vorwürfen geht.

1.200 Menschen im Bikini am Strand – auf Usedom soll ein Weltrekord fallen. Hinter der Aktion steht ein Fahrlehrer und passionierter Bademodensammler - unterstützt von einem Museum aus dem Südwesten.

Nach einem Brand in einem Wohn- und Geschäftsgebäude in Rahden in der Nacht zum 12. April 2026 ermitteln Polizei und Staatsanwaltschaft wegen schwerer Brandstiftung. Die Täter sollen mehrere Brände im Gebäude gelegt haben

In einem Hotel in Hemmingen bei Hannover randaliert ein 39-Jähriger und bedroht sich selbst. Die Polizei schießt auf ihn – doch erst der Einsatz eines Tasers bringt den Mann unter Kontrolle.

Die «Zwergerlbahn» im berühmten Wiener Freizeitpark stammt aus der Nachkriegszeit. Laut dem Betreiber steht hinter dem Unfall kein technischer Defekt, sondern menschliches Versagen.

Im Speisesaal des Hotel Zafiro Rey Don Jaime in Santa Ponça auf Mallorca ist es am Donnerstagabend zu einem teilweisen Einsturz des Bodens gekommen. Wie die Zeitung Diario de Mallorca berichtet, wurden dabei zwei Personen leicht verletzt.

Drei Einschläge an den Fenstern, laute Knalle: Unbekannte beschädigen ein israelisches Lokal in München. Der Staatsschutz ermittelt zu den Hintergründen.