Sozialversicherungsbetrug in Freiburger Gastronomiebetrieb führt zu Bewährungsstrafen

| War noch was…? War noch was…?

Das Amtsgericht Freiburg hat die Inhaberin eines Freiburger Gastronomieunternehmens sowie ihren Geschäftsführer wegen des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt zu Freiheitsstrafen verurteilt. Die Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Lörrach ergaben, dass über einen Zeitraum von 41 Monaten Sozialversicherungsbeiträge in erheblicher Höhe nicht korrekt abgeführt wurden.

Systematische Falschangaben bei den Lohnmeldungen

Die Inhaberin des auf exotische Speisen spezialisierten Betriebes meldete für ihre Angestellten über fast dreieinhalb Jahre hinweg zu niedrige Löhne an die zuständigen Einzugsstellen. Durch diese Differenz zwischen den tatsächlich gezahlten Gehältern und den offiziell gemeldeten Summen entstand den Sozialkassen ein Schaden von rund 98.000 Euro. Laut den Ermittlungsbehörden agierte der Geschäftsführer dabei als maßgeblicher Akteur, da er die personellen Entscheidungen traf und den Betrieb nahezu eigenverantwortlich leitete.

Urteil des Amtsgerichts Freiburg ist rechtskräftig

Auf Basis der Ermittlungsergebnisse erhob die Staatsanwaltschaft Freiburg Anklage. Das Amtsgericht sah die Vorwürfe als erwiesen an und verhängte gegen beide Beschuldigten jeweils eine Haftstrafe von einem Jahr. Das Gericht setzte die Vollstreckung der Strafen für eine Dauer von zwei Jahren zur Bewährung aus. Diese Urteile sind mittlerweile rechtskräftig.

Rückforderung der vorenthaltenen Beiträge

Neben den strafrechtlichen Konsequenzen für die Verantwortlichen hat das Verfahren finanzielle Folgen für das Unternehmen. Die zuständigen Sozialversicherungsträger fordern die vorenthaltenen Beiträge in Höhe von etwa 98.000 Euro zurück.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Nach einem Brand in einem Hotel am Mainzer Hauptbahnhof hat die Feuerwehr rund 50 Menschen evakuiert. Drei Personen wurden wegen leichter Rauchgasvergiftungen medizinisch versorgt.

Eine originale Cadbury-Schokoladentafel aus dem Jahr 1900 wird in England versteigert. Die Schokolade war Teil einer Aktion von Königin Victoria für britische Soldaten im Zweiten Burenkrieg.

Ein 35-jähriger Mann ist in Wales zu einer Haftstrafe verurteilt worden, nachdem er mit einer gestohlenen Planierraupe in einen besetzten Pub gefahren war. Der Angeklagte hatte sich zuvor über Äußerungen zur Trennung von seiner Ehefrau geärgert.

Eineinhalb Jahre nach einem Feuer in einem Ausflugslokal an der Bevertalsperre hat es dort erneut gebrannt - und diesmal ist die «Zornige Ameise» komplett abgebrannt. Zahlreiche Einsatzkräfte hatten vergeblich versucht, größeren Schaden abzuwenden.

24 hat den ersten Trailer zum Film „Tony“ veröffentlicht. Der Spielfilm über Anthony Bourdain konzentriert sich laut US-Medien auf dessen frühe Jahre in einer Restaurantküche in Provincetown.

Das Stue Berlin veranstaltet im Juni 2026 den Minigolf Cup Berlin. Laut Mitteilung gehen sämtliche Erlöse der Benefizveranstaltung an den Verein Vincentino e.V. zugunsten kultureller Bildungsprojekte in Berlin.

In einem Hotel in Stuttgart-Nord ist am Dienstagabend ein Brand im Heizraum ausgebrochen. Wegen starker Rauchentwicklung mussten die Gäste das Gebäude verlassen und anderweitig untergebracht werden.

In Staffel 2 seiner kulinarischen Reiseserie probiert Stanley Tucci wieder allerlei Köstlichkeiten. Im Interview verrät er, wo es ihn immer wieder hinzieht und was ihm besonders geschmeckt hat.

Nach dem Ausbruch des Hantavirus hat das Kreuzfahrtschiff «Hondius» die Urlaubsinsel Teneriffa erreicht. Die Rückführung der Passagiere soll unter außergewöhnlichen Sicherheitsvorkehrungen ablaufen.

Eine Gaststätte ist bei einem Brand in Speyer zerstört worden. Feuerwehrleute versuchten das Lokal zu löschen, aber ohne Erfolg. Das Lokal brannte komplett aus. Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 300.000 Euro.