Sozialversicherungsbetrug in Freiburger Gastronomiebetrieb führt zu Bewährungsstrafen

| War noch was…? War noch was…?

Das Amtsgericht Freiburg hat die Inhaberin eines Freiburger Gastronomieunternehmens sowie ihren Geschäftsführer wegen des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt zu Freiheitsstrafen verurteilt. Die Ermittlungen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Lörrach ergaben, dass über einen Zeitraum von 41 Monaten Sozialversicherungsbeiträge in erheblicher Höhe nicht korrekt abgeführt wurden.

Systematische Falschangaben bei den Lohnmeldungen

Die Inhaberin des auf exotische Speisen spezialisierten Betriebes meldete für ihre Angestellten über fast dreieinhalb Jahre hinweg zu niedrige Löhne an die zuständigen Einzugsstellen. Durch diese Differenz zwischen den tatsächlich gezahlten Gehältern und den offiziell gemeldeten Summen entstand den Sozialkassen ein Schaden von rund 98.000 Euro. Laut den Ermittlungsbehörden agierte der Geschäftsführer dabei als maßgeblicher Akteur, da er die personellen Entscheidungen traf und den Betrieb nahezu eigenverantwortlich leitete.

Urteil des Amtsgerichts Freiburg ist rechtskräftig

Auf Basis der Ermittlungsergebnisse erhob die Staatsanwaltschaft Freiburg Anklage. Das Amtsgericht sah die Vorwürfe als erwiesen an und verhängte gegen beide Beschuldigten jeweils eine Haftstrafe von einem Jahr. Das Gericht setzte die Vollstreckung der Strafen für eine Dauer von zwei Jahren zur Bewährung aus. Diese Urteile sind mittlerweile rechtskräftig.

Rückforderung der vorenthaltenen Beiträge

Neben den strafrechtlichen Konsequenzen für die Verantwortlichen hat das Verfahren finanzielle Folgen für das Unternehmen. Die zuständigen Sozialversicherungsträger fordern die vorenthaltenen Beiträge in Höhe von etwa 98.000 Euro zurück.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Mitten in der Hauptreisezeit sorgt Europas aktivster Vulkan auf Sizilien für große Probleme. In Catania kann am Morgen nur eine einzige Maschine starten. Touristen sind verzweifelt.

Eine 110 Jahre alte Hütte im Oberallgäu brennt Anfang des Monats nieder - der Schaden ist nicht so hoch wie zunächst befürchtet. Und es gibt Erkenntnisse zur Brandursache.

Ein Mann randaliert in einem Hotelzimmer in Leipzig. Nach diesem Vorfall wird gegen den Freiberger OB Philipp Preißler ermittelt. Seine Amtsgeschäfte übernimmt derweil ein anderer Politiker.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat Äußerungen einer Restaurantbesucherin nach einem Vorfall mit Mäuseköder im Gastraum als zulässige Meinungsäußerungen eingestuft. Ihr Dackel hatte Ködermaterial gefressen und musste anschließend in einer Tierklinik behandelt werden.

Bei einer Auseinandersetzung in einer Bielefelder Gaststätte werden fünf Menschen verletzt. Die Polizei muss einschreiten und die Party wird frühzeitig beendet.

Nach einer mutmaßlich missbräuchlichen Auslösung einer Brandmeldeanlage in einem Berliner Hotel soll ein 31-jähriger Gast Einsatzkräfte angegriffen und Widerstand geleistet haben. Ein Polizist setzte daraufhin ein Distanzelektroimpulsgerät ein.

In Spaniens Dörfern und auch auf Mallorca herrscht Ausnahmezustand: Für die Sonnenfinsternis werden Hunderttausende aus dem Ausland erwartet. Hotels sind vielerorts ausgebucht, die wenigen verbliebenen Zimmer kosten oft ein Vielfaches der üblichen Augustpreise.

In Leipzig muss die Polizei einen randalierenden Hotelgast zur Räson bringen, zwei Beamte werden dabei leicht verletzt. War es Freibergs neuer Oberbürgermeister? Eine Sprecherin der Stadt bestätigte zumindest seine Beteiligung.

Nach einer Welle der Hilfsbereitschaft folgen Anfeindungen in den sozialen Medien. Die vom Unwetter in Rathen betroffene TV-Köchin Leister zieht deshalb Konsequenzen.

Ein beißender Geruch in einem Hotelzimmer löst einen größeren Einsatz in Iserlohn aus. Einige brauchen Chemikalien-Schutzanzüge. Erhöhte Ammoniakwerte werden gemessen. War es ein Kühlschrank?