Sprung vom Park-Inn-Hotel in Berlin: Zwei Anzeigen für Extremsportler

| War noch was…? War noch was…?

Der britische Extremsportler Georg King-Thompson hat am Wochenende für Aufsehen in Berlin gesorgt. Der 23-Jährige hatte sich mit einem Gleitschirm vom 125 Meter hohen Park-Inn-Hotel am Alexanderplatz in die Tiefe gestürzt und die Aktion gefilmt. 

Als die Polizei am Hotel ankam, war der Brite schon verschwunden. Es sei schon immer sein großer Traum gewesen, mit dem Gleitschirm von einem hohen Berliner Gebäude zu springen, erklärte er später der B.Z. Zuvor habe er sich zwei Monate lang mit Sprüngen von Windrädern im Umland vorbereitet. Sein Ziel war die Landung auf dem Kaufhof-Dach ohne sich in den Oberleitungen der Tram am Alex zu verfangen.

Am Absprungort auf dem Hoteldach hatte es offenbar kaum Hindernisse für den waghalsigen Stunt gegeben. Von Sicherheitskräften unbemerkt sei er auf das Dach des Hotels gelangt, die Tür sei offen gewesen. Seine Fluchtroute führte ihn nach dem Sprung über eine Feuertreppe des Kaufhauses. 

Wie er anschließend mitteilte, wollte er mit der Aktion nicht die Polizei verärgern. Zwei Anzeigen wegen Hausfriedensbruchs und Sachbeschädigung kommen nun trotzdem auf ihn zu. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der neue ungarische Ministerpräsident Peter Magyar hat sich bei seinem Besuch in Berlin eine Currywurst und eine Flasche Pils gegönnt. Die Berliner Spezialität aß der 45-Jährige zusammen mit Begleitern gleich im Stehen an einer Bude gegenüber dem Hotel Adlon.

Der Dehoga Niedersachsen bietet Hotel- und Gastronomiebetrieben kostenlose Vorlagen an, um Gäste für den respektvollen Umgang mit internationalem Personal zu sensibilisieren. Damit reagiert der Verband auf zunehmende negative Rückmeldungen.

in Hotel in Bayern hat eine Buchung aus Israel mit einer antisemitischen Begründung abgelehnt. Nach Kritik entschuldigte sich das Hotel in der Oberpfalz per E-Mail bei dem Gast und lud diesen zu einem kostenlosen Urlaub ein.

Tui hat ein Ranking zu deutschen Freibädern vorgelegt, das auf Nutzerbewertungen basiert. Dabei wurden über 1.000 Anlagen anhand verschiedener Bewertungskriterien analysiert.

In Italien sind die Autobahnen teuer: Auch deutsche Urlauber kennen das. Jetzt soll es dort bei Staus infolge von Baustellen Geld zurück geben. Allerdings ist die Sache nicht einfach.

Ein Sorgerechtsstreit, der in einer Entführung endet: Seit fast einem Jahr beschäftigt der Fall Block das Landgericht Hamburg. Einer mutmaßlichen Täterin werfen Anwälte widersprüchliche Aussagen vor.

Im Buch «36 Boys. Wie eine Kreuzberger Gang zur Legende wurde» schildert der Journalist Paul Christoph Gäbler die Entstehung der Gang. Damals auch mit dabei: der heutige Sternekoch Tim Raue.

Johann Lafer hat sich erstmals selbst öffentlich zu seiner Krebserkrankung geäußert. Parallel berichten „Bild“ und „Bunte“ über Diagnose, Chemotherapie und den aktuellen Gesundheitszustand des Fernsehkochs.

Bei einem Streit in einer Bar in Lörrach hat ein Mann seine brennende Zigarette im Gesicht eines Barkeepers ausgedrückt und ihn dabei verletzt. Welche Rolle die anderen Gäste spielten.

Sommelier Mirko Rainer hat in Girlan bei Eppan einen neuen Weltrekord im Sabrieren aufgestellt. Innerhalb einer Minute öffnete er nach Angaben der Veranstalter 96 Sektflaschen mit einem Säbel.