Sternekoch würzt veganes Essen mit Hühnerbrühwürfeln

| War noch was…? War noch was…?

Karunesh Khanna ist ein bekannter englischer Koch, der mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet ist. In einem Arbeitsrechtsprozess wurde nun bekannt, dass der Spitzenkoch seine Currys mit Hühnerbrühwürfeln von Knorr gewürzt hat – auch die Speisen, die für Veganer bestimmt waren.

In England rauscht der Fall, über den zuerst die Daily Mail berichtete, gerade durch die Medien. Karunesh Khanna ist bekannt für seine Currys, die sich angeblich schon David Beckham und Charlize Theron haben schmecken lassen

Die Sache mit den Knorr-Würfeln, die auch für vegetarische und vegane Gerichte verwendet worden sollen sein, kam jetzt im Rahmen eines Arbeitsgerichtsprozesses an die Öffentlichkeit. Ein stellvertretender Manager klagte, weil er angeblich seinen Job verlor, nachdem er Vorgesetzte über die Verwendung der Würfel informiert hatte, da die Gerichte zum Beispiel für strenge Muslime nicht geeignet seien.

Karunesh Khanna bestand, laut Daily Mail, aber darauf, die Würfel weiter zu verwenden und begegnete dem Manager: „Gäste müssen so etwas nicht wissen.“ Dies sah auch die Leitung der „Tamarind“-Kette scheinbar so und unterstützte den Sternekoch. Denn als der Manager Mafis Ali sich dort beschwerte, sei er entlassen worden.  

Jetzt wurde der Brühwürfel-Fall vor Gericht verhandelt. Die Richter entschieden, dass der Rauswurf Alis nicht rechtens war. Dem ehemaligen Manager steht jetzt eine Entschädigung zu. Der Sternekoch ist blamiert, der Brühwürfel von Knorr geadelt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bei einem Brand im Hotel Polo in Hamburg-St. Georg hat die Feuerwehr in der Nacht zum 21. Juni 2026 insgesamt 14 Menschen gerettet. Eine Person wurde schwer verletzt, 13 weitere erlitten leichte Verletzungen.

Bei einem Brand im Restaurant im Hamburger Schanzenviertel sind vier Menschen leicht verletzt worden. Zwei Personen mussten über eine Drehleiter aus dem Gebäude gerettet werden.

Die Amano Group und die Charité Berlin haben eine Spendenkampagne gestartet, bei der Hotelgäste freiwillig für schwerkranke und traumatisierte Kinder spenden können. Die Erlöse kommen der Intensivmedizin und dem Childhood-Haus Berlin zugute.

Das Landgericht München hat den Betreiber des Vereinslokals des TSV Unterhaching zu einer langen Haftstrafe verurteilt, nachdem Ermittler knapp drei Kilogramm Kokain in der Gaststätte sichergestellt hatten.

Eine israelische Sicherheitsfirma entführte die Block-Kinder laut Anklage aus Dänemark. Die Mutter und der Familienanwalt sollen den Auftrag erteilt haben. Deren Verteidiger weisen das zurück.

32 Polizisten aus NRW werden auch in diesem Sommer an Touristenorten im Ausland auf Streife gehen. Sie sind laut Innenministerium unter anderem auf Mallorca (Spanien), in Nizza (Frankreich) und am Goldstrand (Bulgarien) unterwegs.

Die Gastronomiegruppe Gustoso unterstützt die Kampagne der DRK-Blutspendedienste. So soll die Aufmerksamkeit von Gästen und Mitarbeitern auf den täglichen Bedarf von 15.000 Blutspenden gelenkt werden.

Nach einem Fischgericht am Gardasee stirbt ein Tourist aus Baden-Württemberg. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Was steckt hinter dem rätselhaften Todesfall?

Der chinesische Reiseblogger Guo betrauert den Verlust seines Hundes. Der Border Collie wurde in der chinesischen Provinz Henan von einem Feld gestohlen und an ein Restaurant verkauft, welches sich auf die Zubereitung von Gerichten aus Hundefleisch spezialisiert hat.

Sie waren nicht die ersten Touristen, die sich in Italiens Hauptstadt abziehen ließen. Aber die Empörung über eine arg teure Pause ist bei einem Paar aus den USA groß – genauso wie auf Facebook.