Sushi-Terror in Japan: Ekelige Streiche sorgen für Aktienverluste

| War noch was…? War noch was…?

In Japan sorgen Videos, in denen sich vor allem Jugendliche bei ekeligen Streichen in Sushi-Restaurants zeigen, im ganzen Land für Empörung. Die betroffenen Sushi-Ketten kämpfen jetzt sogar mit Börsenverlusten und leiten rechtliche Konsequenzen ein. Auch die hohen Sauberkeitsstandards in Japan werden durch diese Videos infrage gestellt.

Die Videos, die überwiegend in Restaurants mit einem Sushi-Laufband aufgenommen wurden, haben in den sozialen Netzwerken Millionen von Klicks erhalten. In einem Video leckt ein Jugendlicher an einem Flaschendeckel und an dem Rand einer Teetasse, bevor er sie auf das Sushi-Laufband stellt. In einem anderen Video werden fremde Löffel abgeleckt oder vorbeifahrende Sushi-Häppchen mit Wasabi beschmiert.

Die Streiche der Jugendlichen sind jedoch nicht nur eklig. Sie haben auch bittere Konsequenzen für die betroffene Sushi-Kette „Shushiro“. Wie Merkur berichtet, fiel der Börsenwert der Restaurantkette kurz nach Veröffentlichung der Clips in den sozialen Netzwerken um fast fünf Prozent. Mittlerweile geht Shushiro strafrechtlich gegen die Übeltäter vor. Außerdem haben die Filialen Maßnahmen ergriffen, um das Geschirr zu reinigen und zu desinfizieren. Zudem bieten sie landesweit desinfiziertes Geschirr auf Nachfrage an. Einige Restaurantketten haben angekündigt, ihre Sushi-Laufbänder mit Kameras überwachen zu lassen.

Nach der Empörung in den sozialen Medien zeigen viele Nutzer Mitgefühl mit den Betreibern der Sushi-Restaurants. Ein japanischer Sänger und Schauspieler hat seine Solidarität mit Sushiro ausgedrückt und sagte, dass er „ganz bestimmt“ wieder dort essen werde. Auch der japanische Fotograf Tesuya Haneda äußerte sich gegenüber der Nachrichtenagentur AFP in Tokio optimistisch: „Ich denke, das ist nur einmal geschehen – und das heißt nicht, dass es jetzt dauernd passiert.“

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bei einem Brand im Hotel Polo in Hamburg-St. Georg hat die Feuerwehr in der Nacht zum 21. Juni 2026 insgesamt 14 Menschen gerettet. Eine Person wurde schwer verletzt, 13 weitere erlitten leichte Verletzungen.

Bei einem Brand im Restaurant im Hamburger Schanzenviertel sind vier Menschen leicht verletzt worden. Zwei Personen mussten über eine Drehleiter aus dem Gebäude gerettet werden.

Die Amano Group und die Charité Berlin haben eine Spendenkampagne gestartet, bei der Hotelgäste freiwillig für schwerkranke und traumatisierte Kinder spenden können. Die Erlöse kommen der Intensivmedizin und dem Childhood-Haus Berlin zugute.

Das Landgericht München hat den Betreiber des Vereinslokals des TSV Unterhaching zu einer langen Haftstrafe verurteilt, nachdem Ermittler knapp drei Kilogramm Kokain in der Gaststätte sichergestellt hatten.

Eine israelische Sicherheitsfirma entführte die Block-Kinder laut Anklage aus Dänemark. Die Mutter und der Familienanwalt sollen den Auftrag erteilt haben. Deren Verteidiger weisen das zurück.

32 Polizisten aus NRW werden auch in diesem Sommer an Touristenorten im Ausland auf Streife gehen. Sie sind laut Innenministerium unter anderem auf Mallorca (Spanien), in Nizza (Frankreich) und am Goldstrand (Bulgarien) unterwegs.

Die Gastronomiegruppe Gustoso unterstützt die Kampagne der DRK-Blutspendedienste. So soll die Aufmerksamkeit von Gästen und Mitarbeitern auf den täglichen Bedarf von 15.000 Blutspenden gelenkt werden.

Nach einem Fischgericht am Gardasee stirbt ein Tourist aus Baden-Württemberg. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Was steckt hinter dem rätselhaften Todesfall?

Der chinesische Reiseblogger Guo betrauert den Verlust seines Hundes. Der Border Collie wurde in der chinesischen Provinz Henan von einem Feld gestohlen und an ein Restaurant verkauft, welches sich auf die Zubereitung von Gerichten aus Hundefleisch spezialisiert hat.

Sie waren nicht die ersten Touristen, die sich in Italiens Hauptstadt abziehen ließen. Aber die Empörung über eine arg teure Pause ist bei einem Paar aus den USA groß – genauso wie auf Facebook.