Sushi-Terror in Japan: Ekelige Streiche sorgen für Aktienverluste

| War noch was…? War noch was…?

In Japan sorgen Videos, in denen sich vor allem Jugendliche bei ekeligen Streichen in Sushi-Restaurants zeigen, im ganzen Land für Empörung. Die betroffenen Sushi-Ketten kämpfen jetzt sogar mit Börsenverlusten und leiten rechtliche Konsequenzen ein. Auch die hohen Sauberkeitsstandards in Japan werden durch diese Videos infrage gestellt.

Die Videos, die überwiegend in Restaurants mit einem Sushi-Laufband aufgenommen wurden, haben in den sozialen Netzwerken Millionen von Klicks erhalten. In einem Video leckt ein Jugendlicher an einem Flaschendeckel und an dem Rand einer Teetasse, bevor er sie auf das Sushi-Laufband stellt. In einem anderen Video werden fremde Löffel abgeleckt oder vorbeifahrende Sushi-Häppchen mit Wasabi beschmiert.

Die Streiche der Jugendlichen sind jedoch nicht nur eklig. Sie haben auch bittere Konsequenzen für die betroffene Sushi-Kette „Shushiro“. Wie Merkur berichtet, fiel der Börsenwert der Restaurantkette kurz nach Veröffentlichung der Clips in den sozialen Netzwerken um fast fünf Prozent. Mittlerweile geht Shushiro strafrechtlich gegen die Übeltäter vor. Außerdem haben die Filialen Maßnahmen ergriffen, um das Geschirr zu reinigen und zu desinfizieren. Zudem bieten sie landesweit desinfiziertes Geschirr auf Nachfrage an. Einige Restaurantketten haben angekündigt, ihre Sushi-Laufbänder mit Kameras überwachen zu lassen.

Nach der Empörung in den sozialen Medien zeigen viele Nutzer Mitgefühl mit den Betreibern der Sushi-Restaurants. Ein japanischer Sänger und Schauspieler hat seine Solidarität mit Sushiro ausgedrückt und sagte, dass er „ganz bestimmt“ wieder dort essen werde. Auch der japanische Fotograf Tesuya Haneda äußerte sich gegenüber der Nachrichtenagentur AFP in Tokio optimistisch: „Ich denke, das ist nur einmal geschehen – und das heißt nicht, dass es jetzt dauernd passiert.“

Zurück

Vielleicht auch interessant

In einem Restaurant in Rottenburg am Neckar soll ein 31-jähriger Gast den Betreiber geschlagen und anschließend auch Polizisten angegriffen haben. Die Einsatzkräfte brachten den Mann schließlich in eine Fachklinik.

Wie viele Schläge braucht Münchens neuer OB beim legendären Wiesn-Anstich? Dominik Krause hat wie seine Vorgänger ein Anzapftraining absolviert - und sagt, warum das vor dem Auftritt wichtig ist.

Für den Mord an seinem ehemaligen Chef ist ein 29-Jähriger zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Der Mann hatte im Oktober vergangenen Jahres den 50 Jahre alten Gastwirt in dessen Lokal in Rheinfelden mit einem Hammer getötet.

Wegen einer Bedrohung aus dem Iran hat das Weiße Haus bei Donald Trumps Rückflug vom Nato-Gipfel in der Türkei Berichten zufolge zu einer ungewöhnlichen List gegriffen. Der Präsident stieg vor Kameras in die Air Force One, wechselte laut «Washington Post» anschließend aber unbemerkt in einen Catering-Container.

Erst stimmte offenbar der Belag nicht, dann war eine Pizza den Kunden zu klein - und schließlich rückte die Polizei an. Aus einer Reklamation in einer Pizzeria in Osnabrück soll eine handfeste Auseinandersetzung geworden sein.

Mitten in der Hauptreisezeit sorgt Europas aktivster Vulkan auf Sizilien für große Probleme. In Catania kann am Morgen nur eine einzige Maschine starten. Touristen sind verzweifelt.

Eine 110 Jahre alte Hütte im Oberallgäu brennt Anfang des Monats nieder - der Schaden ist nicht so hoch wie zunächst befürchtet. Und es gibt Erkenntnisse zur Brandursache.

Ein Mann randaliert in einem Hotelzimmer in Leipzig. Nach diesem Vorfall wird gegen den Freiberger OB Philipp Preißler ermittelt. Seine Amtsgeschäfte übernimmt derweil ein anderer Politiker.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat Äußerungen einer Restaurantbesucherin nach einem Vorfall mit Mäuseköder im Gastraum als zulässige Meinungsäußerungen eingestuft. Ihr Dackel hatte Ködermaterial gefressen und musste anschließend in einer Tierklinik behandelt werden.

Bei einer Auseinandersetzung in einer Bielefelder Gaststätte werden fünf Menschen verletzt. Die Polizei muss einschreiten und die Party wird frühzeitig beendet.