Tasse Kaffee für 600 Euro: Polizei verhaftet Budapester Wucher-Wirte

| War noch was…? War noch was…?

Ungarns Polizei ist Budapester Gastwirten auf den Fersen, die systematisch von Touristen überteuerte Preise verlangen. In einer Innenstadt-Kneipe wurden Kellner von den Ermittlern dabei ertappt, wie sie von einem deutschen Touristen sage und schreibe 210.000 Forint (ca. 600 Euro) für eine Tasse Kaffee verlangten und diesen bedrohten, als er diese Summe nicht bezahlen wollte. Wie die Polizei am Sonntag weiter mitteilte, wurden die Inhaberin des Lokals und deren Sohn festgenommen. Sie sollen dem Haftrichter vorgeführt werden.

Der betroffene Tourist habe berichtet, dass die Kellner ihm fortwährend Getränke serviert hätten, die er gar nicht bestellt habe, teilte die Polizei weiter mit. Als er die Bezahlung der hohen Summe verweigerte, hätten die Kellner gedroht, die Polizei zu rufen und ihm auch noch Dolmetscherkosten in Rechnung zu stellen.

Klagen über Abzocke in Budapest nach dieser Methode gab es bisher immer wieder in Internet-Touristenforen. Hierzu habe die Polizei schon seit längerem ermittelt, deswegen konnten die nun festgenommenen Wirte auf frischer Tat ertappt werden. Dieselben Wirte würden in Budapest zwei Lokale betreiben, eines davon in der berühmten und bei Touristen beliebten Flaniermeile Vaci utca. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sommelier Mirko Rainer hat in Girlan bei Eppan einen neuen Weltrekord im Sabrieren aufgestellt. Innerhalb einer Minute öffnete er nach Angaben der Veranstalter 96 Sektflaschen mit einem Säbel.

Im Block-Prozess hat eine mutmaßliche Entführerin aus Israel als Zeugin geschildert, dass ihr Team bei der Rückholaktion an Silvester 2023/24 eine ganz andere Reaktion der Kinder erwartet habe.

Christina Block wusste von der geplanten Rückholaktion ihrer Kinder nach Deutschland - so hat es eine mutmaßliche Entführerin vor Gericht ausgesagt. Sie widerspricht damit der Angeklagten.

Sie soll an der Entführung der Block-Kinder beteiligt gewesen sein und bekam als wichtige Zeugin sicheres Geleit: Die unter den Alias-Namen «Olga» oder «Doris White» bekannte Frau sagt nun weiter aus.

Wiesn-Chef Scharpf stellt klar: Der Kultsong bleibt! Warum «Skandal im Sperrbezirk» für ihn zur Münchner Musikgeschichte gehört – und was das mit alten Verboten zu tun hat.

Jahrelang stritten eine Urlauberin und ein italienisches Luxushotel über (k)ein Glas Leitungswasser zum Abendessen - jetzt hat Italiens oberstes Gericht dem juristischen Zank ein Ende gesetzt.

Die US-Strafverfolgungsbehörden haben Anklage gegen einen Mann erhoben, dem als Kopf einer proiranischen Terrorgruppierung die Beteiligung an dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München im März vorgeworfen wird.

Ihre Befragung wurde im Block-Prozess mit Spannung erwartet: Eine mutmaßliche Entführerin aus Israel, die sich in Hamburg Olga nannte, hat ihre Sicht geschildert. Tränen fließen.

Mehr als 20 Jahre lang liefen die Ermittlungen in einem Mordfall in Ostwestfalen ins Leere. Dann brachte moderne DNA-Technik einen Durchbruch. Für die Richter waren die Beweise eindeutig.

In Hamburg beginnt die mit Spannung erwartete Vernehmung einer wichtigen Zeugin aus Israel – sie soll an der Entführung beteiligt gewesen sein. Vor Gericht erzählt die Frau von der Vorgeschichte.