The Macallan 1926 Adami - 2,1 Millionen Pfund für fast 100-jährigen Whisky

| War noch was…? War noch was…?

Ein fast 100 Jahre alter schottischer Whisky hat bei einer Auktion in London einen Weltrekordpreis erzielt: Mehr als 2,1 Millionen Pfund erlöste die Flasche des «The Macallan 1926 Adami» am Samstag, wie das Auktionshaus Sotheby's mitteilte.

Exakt 2.187.500 Pfund (umgerechnet knapp 2,5 Millionen Euro) kostete der Whisky der Macallan-Brennerei aus der Region Speyside - der Schätzpreis lag bei lediglich 750.000 bis 1,2 Millionen Pfund. Mit der Auktionssumme wurde der Rekord vom Herbst 2019 deutlich übertroffen. Damals war eine 0,75-Liter-Flasche «The Macallan 1926 Fine and Rare» für knapp 1,5 Millionen Pfund versteigert worden.

Die Rekord-Whiskys stammen aus einem legendären Vorrat: 1986 wurden insgesamt 40 Flaschen von einem Fass abgefüllt. Davon tragen 14 das «Fine and Rare»-Etikett sowie 12 weitere ein Etikett, das der italienische Maler Valerio Adami 1993 gestaltete.

Die nun angebotene Flasche sei zudem die erste, die von der Macallan-Brennerei aufbereitet wurde, erklärte Sotheby's. Sowohl die Kapsel als auch der Korken seien ausgetauscht worden. Außerdem sei neuer Kleber auf die Ecken des Etiketts aufgetragen worden. Schließlich wurde eine Probe von einem Milliliter entnommen, um den Whisky mit einer anderen Flasche von 1926 zu vergleichen. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ob beim Shopping, im Restaurant oder im Job: Millionen Menschen berichten von Alltagsdiskriminierung. Welche Gruppen besonders betroffen sind und welche Folgen das für sie hat.

Ein 68-Jähriger steht im Verdacht, Anleger mit Bauprojekten getäuscht und so einen Millionenschaden verursacht zu haben. Gelockt hatte er sie etwa mit einem angeblichen Hotel-Projekt in Konstanz. Nun wurde Anklage gegen ihn erhoben.

Mit 1,6 Promille zieht ein Mann durch Melsunger Kneipen, verletzt einen Gast und schlägt einen Wirt. Der Tatverdächtige hatte laut Polizei 1,6 Promille Alkohol im Blut.

Nach einer medizinischen Notlage in einem Alsfelder Hotel wurden 13 Personen in Kliniken eingeliefert, fünf davon in kritischem Zustand. Laut Angaben der Polizei wurden das Gesundheitsamt sowie das Veterinäramt des Vogelsbergkreises eingeschaltet, um den Sachverhalt aufzuklären.

In der Rostocker Yachthafenresidenz Hohe Düne kam es am Sonntag zu einem Brand einer Außensauna. Während keine Personen verletzt wurden, entstand ein Sachschaden von etwa 50.000 Euro. Die Kriminalpolizei ermittelt nun zur Brandursache.

Es geht um versuchten Mord, versuchten Totschlag und Verstöße gegen das Waffengesetz: Vier Verdächtige sind in U-Haft, einer ist auf freiem Fuß. Die Ermittlungen führen nach Bayern und Niedersachsen.

Stoff, der verbindet – mit einem Hauch Nostalgie: Die Weihe einer DEHOGA-Fahne Bayern soll Zusammenhalt zeigen, wirkt aber ein klein wenig wie ein Gruß aus einer anderen Zeit. Kommentar von Marc Schnerr.

Sie gilt als eines der Wahrzeichen des Hamburger Hafens: Die «Cap San Diego». Der Anfang der 1960er-Jahre gebaute Stückgutfrachter ist ein maritimes Denkmal, das inzwischen auch als schwimmendes Hotel dient. An seinem Erhalt beteiligt sich der Bund.

Ein Mädchen wird aus dem Erlebnisbad Rulantica in Südbaden gelockt und missbraucht. Nun ist der Täter verurteilt worden. Zurück bleiben Albträume und viel Kritik am größten deutschen Freizeitpark.

Rechnungen erst mal nicht zu bezahlen, hat dem Schauspieler schon in Österreich Ärger vor Gericht eingehandelt. Jetzt ist in München ein Strafbefehl rechtskräftig geworden.