Tisch in der Sonne? 10 Euro extra!

| War noch was…? War noch was…?

Wer in einem Restaurant in der spanischen Stadt Sevilla eine Erfrischung in der Sonne zu sich nehmen möchte, der wird jetzt extra zur Kasse gebeten. Ganze 10 Euro sollen die Gäste für einen Tisch in der Sonne zusätzlich zahlen. Touristen und Einheimische sind empört.

In einem Beitrag auf TripAdvisor beschwerte sich ein einheimischer Gast, dass man ihm einen Platz in einer dunklen Ecke angeboten habe, obwohl Tische in der Sonne frei gewesen wären. „Als wir baten, umgesetzt zu werden, sagte man uns, die Tische seien reserviert und kosten 10 Euro“, wird der Gast von „t-online“ zitiert. Was er als besondere Enttäuschung empfand: Während seines gesamten Aufenthalts blieben die Tische frei. „Als Sevillanos lieben wir unsere Stadt, wir empfinden diese Situation als einen Mangel an Respekt gegenüber den Gästen, die hierherkommen und Geld ausgeben“, schrieb er weiter.

Der Manager des Restaurants ist sich offenbar keiner Schuld bewusst und verwies laut „t-online“ auf die Website des Lokals und auch auf die Speisekarte. Dort seien die Extragebühren klar aufgeführt.

Laut Ruben Sanchez von der Verbraucherorganisation FACUA macht sich der Gastwirt mit seiner Tischpauschale auch nicht strafbar. Nach spanischem Recht können Restaurants Extraleistungen gesondert berechnen, wenn dies vorher auch deutlich gemacht wird. Das Lokal sei dieser Regel gefolgt, und damit sei der Aufschlag seiner Auffassung nach rechtens, so Sanchez laut „t-online“.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Restaurant Wintzell’s Oyster House in Alabama löst ein Jahrzehnte altes Versprechen ein und serviert einem 80-Jährigen und seinem Vater kostenlose Austern. Die Einlösung der historischen Offerte sorgt für internationale Aufmerksamkeit.

Seit Juli wird vor dem Landgericht Hamburg der Fall um die Entführung zweier Kinder der Unternehmerin Christina Block verhandelt. Im Gerichtssaal kommt es wieder zu Wortgefechten.

In einem Lokal in Raunheim nahe dem Frankfurter Flughafen sind zwei Menschen getötet worden. Am Vormittag lief eine Fahndung mit Hubschrauber und einem größeren Polizeiaufgebot nach dem noch unbekannten Schützen. Viele Details sind noch nicht bekannt.

Der spektakuläre Transport des Airbus «Kurt Schumacher» in den Serengeti-Park zieht ein juristisches Nachspiel nach sich. Während der Umbau zum Flugzeug-Restaurant läuft, fordert der Park 2,4 Millionen Euro Schadenersatz von einer Logistikfirma.

Der niederösterreichische Vier-Hauben-Koch Bernhard Zimmerl unterstützte Wolfgang Puck zum dritten Mal bei der Verpflegung der Oscar-Preisträger in Los Angeles und servierte österreichische Klassiker in exklusiver Variation.

Star-Koch Wolfgang Puck tischte nach der Oscar-Gala wieder für die prominenten Gäste auf - in diesem Jahr zum 32. Mal. Der Österreicher kennt die Vorlieben der Stars. Und er findet, sie sollten mehr essen.

Ein 47 Jahre alter Mann soll in einem Hotel in Werne im Münsterland seine Mutter erstochen und sich danach selbst mit einem Messer schwer verletzt haben. Zum Motiv gab es zunächst keinerlei Angaben. Eine Mordkommission ermittelt. 

Die Staatsanwaltschaft Stralsund stellt die Ermittlungen nach dem tödlichen Kohlenmonoxid-Austritt in einem Hotel auf Usedom ein. Ein technischer Defekt am Blockheizkraftwerk wurde als Ursache identifiziert, ein strafbares Verschulden konnte jedoch nicht nachgewiesen werden.

Hätte eine Kontaktaufnahme der Polizei zu Christina Block unmittelbar nach der Entführung ihrer Kinder ihre Unschuld belegen können? So argumentiert ihr Verteidiger nach der Aussage einer Polizistin.

Mehrere Menschen in einem Hotel leiden in Nacht zum Sonntag an Erbrechen und Durchfall. Das hessische Landeslabor hat nun das Norovirus nachgewiesen.