Tote in Mainzer H2-Hotel waren Ehepaar - kein Verdacht gegen Dritte

| War noch was…? War noch was…?

Die beiden in einem Hotel in Mainz gewaltsam ums Leben gekommenen Menschen sind ein Ehepaar gewesen. Klar ist mittlerweile auch, dass das Paar - ein 30-Jähriger und eine 26-Jährige - am vergangenen Freitag in einem Flur im ersten Stock des Hotels entdeckt wurde, wie Polizei und Staatsanwaltschaft gemeinsam mitteilten. 

Keiner der beiden war demnach als Gast des Hotels registriert, keiner der beiden verfügte über einen Wohnsitz in Deutschland. Ein Verdacht gegen Dritte bestehe nicht, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft weiter mit. Als sie am Freitag entdeckt wurden, war ein Mensch schon tot, der zweite erlag seinen schweren Verletzungen trotz Wiederbelegungsversuchen im Hotel.

Gegen keinen der beiden lagen polizeiliche Erkenntnisse vor

Nähere Angaben zum Ablauf der Tat, zu Hintergründen sowie dem Motiv machten die Ermittler nicht. Unklar ist etwa auch noch, wer von den beiden reanimiert wurde. Die Toten sollen nun am Mittwoch obduziert werden. Gegen die beiden lagen zuvor keine polizeilichen Erkenntnisse vor, wie es hieß. 

Nach dem Fund der beiden Opfer hatte ein Spezialeinsatzkommando (SEK) das Hotel in der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt durchsucht. Die Spurensicherung war umfangreich im Einsatz. Rund 130 Gäste befanden sich zur Tatzeit in dem Hotel. Neben der Auswertung der Spuren durch Spezialisten befragten die Ermittler die Hotelgäste, Passanten sowie die Mitarbeiter des Hotels. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Sommelier Mirko Rainer hat in Girlan bei Eppan einen neuen Weltrekord im Sabrieren aufgestellt. Innerhalb einer Minute öffnete er nach Angaben der Veranstalter 96 Sektflaschen mit einem Säbel.

Im Block-Prozess hat eine mutmaßliche Entführerin aus Israel als Zeugin geschildert, dass ihr Team bei der Rückholaktion an Silvester 2023/24 eine ganz andere Reaktion der Kinder erwartet habe.

Christina Block wusste von der geplanten Rückholaktion ihrer Kinder nach Deutschland - so hat es eine mutmaßliche Entführerin vor Gericht ausgesagt. Sie widerspricht damit der Angeklagten.

Sie soll an der Entführung der Block-Kinder beteiligt gewesen sein und bekam als wichtige Zeugin sicheres Geleit: Die unter den Alias-Namen «Olga» oder «Doris White» bekannte Frau sagt nun weiter aus.

Wiesn-Chef Scharpf stellt klar: Der Kultsong bleibt! Warum «Skandal im Sperrbezirk» für ihn zur Münchner Musikgeschichte gehört – und was das mit alten Verboten zu tun hat.

Jahrelang stritten eine Urlauberin und ein italienisches Luxushotel über (k)ein Glas Leitungswasser zum Abendessen - jetzt hat Italiens oberstes Gericht dem juristischen Zank ein Ende gesetzt.

Die US-Strafverfolgungsbehörden haben Anklage gegen einen Mann erhoben, dem als Kopf einer proiranischen Terrorgruppierung die Beteiligung an dem Angriff auf ein israelisches Restaurant in München im März vorgeworfen wird.

Ihre Befragung wurde im Block-Prozess mit Spannung erwartet: Eine mutmaßliche Entführerin aus Israel, die sich in Hamburg Olga nannte, hat ihre Sicht geschildert. Tränen fließen.

Mehr als 20 Jahre lang liefen die Ermittlungen in einem Mordfall in Ostwestfalen ins Leere. Dann brachte moderne DNA-Technik einen Durchbruch. Für die Richter waren die Beweise eindeutig.

In Hamburg beginnt die mit Spannung erwartete Vernehmung einer wichtigen Zeugin aus Israel – sie soll an der Entführung beteiligt gewesen sein. Vor Gericht erzählt die Frau von der Vorgeschichte.