Touristen drehen Porno in Tempelanlage in Myanmar und sorgen für Skandal

| War noch was…? War noch was…?

Ein Touristen-Paar hat in einer Tempelanlage in Myanmar ein Sex-Video gedreht und damit für Empörung gesorgt. In dem 12-minütigen Film sind die 23-Jährigen in der historischen Königsstadt Bagan beim Geschlechtsverkehr zu sehen. Das nach eigenen Angaben aus Italien stammende Paar hatte das Video selbst auf einer Porno-Plattform veröffentlicht, nun tauchte das Video in den sozialen Netzwerken des südostasiatischen Landes auf und wurde dort scharf kritisiert.

«Ich bin nicht prüde», schrieb ein Nutzer, «aber das ist falsch.» Andere bezeichneten das Video als «beleidigend» und forderten eine Haftstrafe für das Paar. Bis Freitagnachmittag wurde der Film mehr als 286 000 Mal aufgerufen.

Das Welterbekomitee der Unesco hatte Bagan mit seinen mehr als 2000 Tempeln im vergangenen Jahr zum Welterbe erklärt. Im mehrheitlich buddhistischen Myanmar gelten strenge Gesetze gegen Religionsbeleidigung. 2015 wurde ein Barbesitzer aus Neuseeland in Myanmar zu zehn Monaten Zwangsarbeit im Gefängnis verurteilt, weil er zu Werbezwecken ein Foto von Buddha verwendet hatte, auf dem der Religionsstifter Kopfhörer trägt.

(dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Klopapier-Torte rettet Eiskonditor das Geschäft

In Rastatt verkauft Eiskonditor Pino Cimino Eistorten in Form von Toilettenpapierrollen. Aber nur auf telefonische Vorbestellung und nur zum Abholen. Angefangen habe es mit etwa 65 Stück pro Tag, doch es würden immer mehr, so Cimino.

Corona als Aprilscherz-Killer

Normalerweise verschicken gerade touristische Unternehmen zum 1. April Scherz-Pressetexte - nicht so in diesem Jahr. Einzig Holger Hutmacher von den Moon-Hotels unterstrich mit der Ankündigung, dass seine Hotels jetzt Drehorte einer TV-Produktion würden, dass sich die Branche gerade vorkomme, wie im Film.

Nachbarin baut Abhol-Rutsche für Ramen-Restaurant

In der Corona-Krise müssen gerade Gastronomiebetriebe kreativ werden, um unter Einhaltung der Abstandsregeln zumindest Abhol- und Lieferdienste anbieten zu können. Ein japanisches Nudel-Restaurant im Hamburger Karolinenviertel hat dafür eine Rutsche gebaut.

Prostitution trotz Corona: Düsseldorfer Ordnungsamt schließt Hotel

Weil Prostituierte in einem Düsseldorfer Hotel trotz Corona-Beschränkung weiter ihre Dienste angeboten haben sollen und auch noch Touristen zu Gast gewesen seien, hat die Stadt das Haus geräumt und versiegelt. Die Inhaberin habe sich bei der Kontrolle «planlos» und «desinteressiert» gezeigt.

Restaurantmitarbeiter kassiert Prügel wegen Corona-Regeln

Weil er sein Fastfood nicht im Auto auf dem Parkplatz eines Schnellrestaurants essen durfte, ist ein 44-Jähriger in Monheim ausgerastet. Als ein Restaurant-Mitarbeiter das Kennzeichen des Wagens fotografierte, kassierte er dafür von dem Mann eine Tracht Prügel.

Vietnamesischer Imbiss verkauft «Corona Burger»

Das ist kein Aprilscherz, sondern kommt aus der Abteilung Pandemie-Humor: Ein Imbiss in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi verkauft «Corona Burger». Das Burger-Brötchen erinnert von seiner Form her daran, wie das neue Virus unter dem Mikroskop aussieht.

Til Schweiger: „Als Restaurantbesitzer hat man die Arschkarte“

Die Corona-Krise ist auch für Til Schweiger beruflich eine Herausforderung: Als Restaurantbesitzer habe er «auch die A..-karte. Aber die haben jetzt alle in der Gastronomie-Branche». Eigentlich wollte er Filme drehen, ein Restaurant eröffnen und ein Ausflugsschiff zu Wasser lassen.

Coronavirus: Schlagerstar Andrea Berg hält Betten im Hotel Sonnenhof frei

Schlagersängerin Andrea Berg und ihre Familie haben in der Coronakrise vorübergehend einen Flügel ihres Hotels Sonnenhof in Aspach als Bettenreserve zur Verfügung gestellt. Die 54 Jahre alte Sängerin ist mit dem Hotelier Ulrich Ferber verheiratet.

Udo Lindenberg nach 26 Jahren nicht mehr im Hotel "Atlantic" in Hamburg

Seit 26 Jahren wohnt Udo Lindenberg nun schon im Hamburger Hotel "Atlantic". Derzeit befindet er sich jedoch wegen der Corona-Krise nicht im Hotel, sondern „an einem geheimen Ort“, wie sein Manager verriet.

Best-Western-Chef Markus Smola singt um Hilfe für die Branche

Best-Western-Chef Markus Smola hat sich ans Klavier gesetzt und singt ein Lied für seine Branche. „Wir brauchen Hilfe, schnelle Hilfe“, sagt Smola und greift in die Tasten. Alleine auf Smolas Facebook-Seite hat das Stück inzwischen fast 18.000 Aufrufe und wurde über 800 Mal geteilt.