Tresor-Öffnung im Hotel Reichshof: Enttäuschung statt historischer Entdeckung

| War noch was…? War noch was…?

Am Ende war der Inhalt eines alten Tresors im Hamburger Hotel Reichshof doch wenig spektakulär: Alte Dienstpläne, Quittungen und Gutscheine für den Transfer zum Flughafen befanden sich in dem mehr als 100 Jahre alten Tresor, der anlässlich des 115. Jubiläums des Hotels geöffnet wurde.

Die Verantwortlichen waren davon ausgegangen, dass der Tresor seitdem Ende des Zweiten Weltkrieges verschlossen gewesen ist. Der historischen Überlieferung nach hätten sich darin auch persönliche Gegenstände jüdischer Gäste befinden können, die diese vor ihrer Flucht oder Deportation aus Nazi-Deutschland im Hotel zurückgelassen haben. 

«Die Erwartungshaltungen waren von bis, aber am Ende des Tages haben wir Unterlagen aus Ende der 1980er Jahre, Anfang der 1990er Jahre gefunden, also knapp 35 Jahre alt», sagte Hotelmanagerin Kathrin Wirth-Ueberschär.

Sie sei gleichzeitig «erleichtert und enttäuscht». «Auf der anderen Seite bin ich froh, dass nicht noch eine Hypothek aus der Nazizeit auf uns gewartet hat», sagte die Hotelmanagerin nach der Öffnung des Tresors. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Eine Umfrage im Auftrag von Holiday Inn zeigt, wie stark Kinder bereits in die Planung von Familienurlauben einbezogen werden. Besonders häufig entscheiden sie bei Aktivitäten, Ausflügen sowie beim Essen mit.

Döner als Wasser? Klingt schräg, wurde jetzt aber in einem Berliner Laden ausgeschenkt. Das Getränk ist ein Beispiel dafür, wie der Klassiker im Fladenbrot gerne anders interpretiert wird.

Der Vorfall liegt bereits fünf Jahre zurück. Der Schauspieler hatte eine Hotelrechnung nicht bezahlt. Das Verfahren vor einem Gericht in Österreich geht nun in die nächste Runde.

Zum Ende des 81. Prozesstages um die Entführung der Block-Kinder hat die Nachricht von der Festnahme des ehemaligen BND-Präsidenten August Hanning wegen Spionageverdachts für Aufmerksamkeit gesorgt.

Fast 100 Euro für ein Sandwich – und trotzdem mehr als 1.000 Verkäufe im Monat: Das Frankfurter Zenzakan meldet einen Absatzrekord für sein Steak-Sandwich. Für das Wintergeschäft erwartet das Unternehmen weitere Zuwächse.

Die frühere Chefin der Subway-Einkaufskooperative IPC und ihr Bruder sollen über Jahre geheime Zahlungen von Lieferanten erhalten haben. Die US-Staatsanwaltschaft​​​​​​​ beziffert die mutmaßlich erlangten Gelder auf mehr als 80 Millionen Dollar.

Wegen eines defekten Aufzugs musste die Feuerwehr gestern Abend zum Berliner Funkturm ausrücken. Mehrere Gäste saßen im Restaurant und auf der Aussichtsplattform fest.

Nach einer Ohrfeige im Bierzelt entzieht Münchens Oberbürgermeister der Fraktion der Linken den Tisch in der Ratsboxe. Wie es dazu kam und welche Konsequenzen nun folgen.

Ursprünglich hatte es so ausgesehen, als ob Jimi Blue Ochsenknecht im Streit um eine jahrelang nicht bezahlte Hotelrechnung in Österreich ohne Verurteilung davonkommt. Doch die Staatsanwaltschaft war nicht einverstanden. Nun wurde eine Geldstrafe verhängt.

Wie viel Kritik ist erlaubt, wenn der eigene Hund im Restaurant an giftigen Mäuseköder gelangen konnte? Ein Gericht erklärt, ob emotionale Insta-Posts in diesem Fall rechtens sind.