Trockeneis als Dessert - Restaurantbesuch in Indien endet in der Notaufnahme

| War noch was…? War noch was…?

Ein Restaurantbesuch in Gurugram, Indien, endete für eine Gruppe von Gästen in der Notaufnahme. Ihnen wurde als Dessert eine Erfrischung aus Zucker und Gewürzen gereicht, die offenbar auch Trockeneis enthielt. Der Manager des Betriebs wurde inzwischen verhaftet, und nach dem Besitzer des Restaurants wird gefahndet.

Nach Angaben der Polizei hatte die Gruppe das Restaurant am vergangenen Samstag besucht. Nach dem Essen bot ein Kellner ihnen eine kleine Erfrischung an. Sobald sie sie zu sich genommen hatten, begannen ihre Münder zu brennen und zu bluten, erklärte die Polizei der BBC. Anschließend mussten sich die betroffenen Gäste erbrechen. Die Gäste beschuldigen das Restaurantpersonal, sich geweigert zu haben, ihnen zu helfen.
 

Ein Video des Vorfalls, das in den sozialen Medien kursiert, zeigt die Gäste, die vor Schmerzen schreien. Einige versuchen sogar, die Schmerzen mit Eiswürfen und Wasser zu lindern. Das Video wurde selbst von einem der Gäste veröffentlicht.

Außerdem beschuldigen die betroffen Gäste das Personal des Restaurants, da es sich geweigert haben soll, ihnen zu helfen. Angeblich mussten sie selbst in die Notaufnahme fahren. Ein Arzt untersuchte später den Inhalt der Erfrischung und bestätigte der Polizei, dass sie Trockeneis enthielt.

Der Manager des Hotels, in dem das Restaurant sich befindet, wurde laut BBC verhaftet. Der Vorwurf: versuchte Vergiftung „mit der Absicht, Schaden anzurichten“. Nach dem Besitzer wird derzeit noch gefahndet.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Bei einer Auseinandersetzung in einer Bielefelder Gaststätte werden fünf Menschen verletzt. Die Polizei muss einschreiten und die Party wird frühzeitig beendet.

Nach einer mutmaßlich missbräuchlichen Auslösung einer Brandmeldeanlage in einem Berliner Hotel soll ein 31-jähriger Gast Einsatzkräfte angegriffen und Widerstand geleistet haben. Ein Polizist setzte daraufhin ein Distanzelektroimpulsgerät ein.

In Spaniens Dörfern und auch auf Mallorca herrscht Ausnahmezustand: Für die Sonnenfinsternis werden Hunderttausende aus dem Ausland erwartet. Hotels sind vielerorts ausgebucht, die wenigen verbliebenen Zimmer kosten oft ein Vielfaches der üblichen Augustpreise.

In Leipzig muss die Polizei einen randalierenden Hotelgast zur Räson bringen, zwei Beamte werden dabei leicht verletzt. War es Freibergs neuer Oberbürgermeister? Eine Sprecherin der Stadt bestätigte zumindest seine Beteiligung.

Nach einer Welle der Hilfsbereitschaft folgen Anfeindungen in den sozialen Medien. Die vom Unwetter in Rathen betroffene TV-Köchin Leister zieht deshalb Konsequenzen.

Ein beißender Geruch in einem Hotelzimmer löst einen größeren Einsatz in Iserlohn aus. Einige brauchen Chemikalien-Schutzanzüge. Erhöhte Ammoniakwerte werden gemessen. War es ein Kühlschrank?

Low Carb und Protein-Bowls liegen im Trend – doch beim Frühstück zählt in vielen Ländern weiterhin vor allem eins: Tradition. Von Hongkong bis Madrid - ein Streifzug durch die Morgenküchen der Welt.

1811 gilt als «Kometenjahrgang». Nun ist eine Flasche des historischen Weins versteigert worden. Das Weingut war schon Goethe ein Begriff.

Eine Weinflasche des Jahrgangs 1811 aus der Pfälzer Lage Forster Ungeheuer ist im Internet für 10.250 Euro versteigert worden. 1811 gilt in der Branche als «Kometenjahrgang», da in diesem Jahr ein großer Himmelskörper erschien.

In der Toskana räumt ein Dominikanermönch das Archiv auf. Dort findet er ein vergilbtes Papier aus dem 19. Jahrhundert für ein Getränk aus Colanüssen und Kokablättern. Klingt bekannt?