Trump-Hotel soll Secret Service überteuerte Zimmer berechnet haben

| War noch was…? War noch was…?

Das ehemalige Trump-Hotel in der US-Hauptstadt soll Berichten zufolge während Donald Trumps Präsidentschaft dem Secret Service überhöhte Zimmerpreise berechnet und damit innerhalb von elf Monaten mehr als 300.000 Dollar an Einnahmen erzielt haben. Dies geht aus einem Bericht der Demokraten im Repräsentantenhaus hervor, die ethische Bedenken und einen möglichen Interessenskonflikt äußern.

Der Bericht des Ausschusses, der von dem demokratischen Abgeordneten Jamie Raskin aus Maryland geleitet wird, legt nahe, dass die Zahlungen an das Trump International Hotel den Verdacht auf Korruption und sogenannte „Pay-to-Play“-Praktiken („Zahlungen für Gefälligkeiten“) erhärten könnten.

Laut dem Bericht könnten diese Zahlungen gegen eine Klausel der US-Verfassung verstoßen haben, die es dem Präsidenten untersagt, inländische Vergütungen – über sein Gehalt hinausgehende Zahlungen von Regierungsbehörden – anzunehmen.

Die Untersuchung der Demokraten basiert auf Gästelisten und anderen kürzlich beschafften Aufzeichnungen des ehemaligen Trump-Hotels, die sich auf einen Zeitraum von elf Monaten in den Jahren 2017 und 2018 beziehen. Vertreter des ehemaligen Präsidenten und des Secret Service äußerten sich bislang nicht zu den Vorwürfen. Eine Sprecherin der Republikaner im Aufsichtsausschuss bezeichnete die Anschuldigungen als „aufgewärmte Vorwürfe“.

Bereits Anfang dieses Jahres hatten die Demokraten die Trump-eigenen Hotels beschuldigt, während Trumps Amtszeit mindestens 7,8 Millionen Dollar von ausländischen Regierungen und deren Vertretern erhalten zu haben.

„Schockierend ist nicht die Höhe dieser Zahlungen, sondern die Tatsache, dass selbst der kleinste Einblick in die Geschäftsaktivitäten von Präsident Trump – in diesem Fall nur elf Monate in einem einzigen Hotel – eine Vielzahl an unethischen Transaktionen und klaren Verfassungsverstößen offenlegt“, heißt es im Bericht der Demokraten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Geschmackssinn verloren, offene Finger – Johann Lafer schildert, wie sehr ihn die Chemotherapie belastet. Offen zu sagen, dass er krank ist, habe ihn befreit, sagt der 68-Jährige.

Die Betreiberin des Café Eule im Gleisdreieckpark in Berlin hat für Aufsehen gesorgt, weil sie einem Anhänger der AfD die Bedienung verwehrte. Die Gastronomin, die den Betrieb seit neun Jahren führt, thematisierte den Vorfall in einer Videoreihe auf Instagram.

Der Mann, der im Hauptjob vor allem politische Debatten anheizt, lässt inzwischen auch Zwiebeln anschwitzen. Jan Böhmermanns Kochshow-Hommage an Alfred Biolek geht in die nächste Runde.

Zwei Jahre nach dem Einsturz eines Hotels in Kröv an der Mosel mit zwei Toten hat die Staatsanwaltschaft Trier Anklage gegen einen Ingenieur für Baustatik erhoben. Der Vorwurf laute fahrlässige Tötung in zwei Fällen und fahrlässige Körperverletzung in acht Fällen sowie Baugefährdung.

In zwei Berliner Hotels werden Gäste überfallen. In beiden Fällen soll der Täter an der Zimmertür geklopft und dann ein Messer gezogen haben. Eine betroffene Frau spricht vor Gericht von einem Trauma.

Im Rhein herrscht Niedrigwasser, die großen Frachtschiffe fahren daher bereits mit weniger Ladung. Nun gibt es auch Folgen für die Personenschifffahrt - in Bonn steht ein Schiff quer auf dem Rhein.

Bei einem Küchenbrand in einer Gastronomie in Lübeck ist am Mittwochabend ein Mensch schwer verletzt worden. Das Feuer griff nach Angaben der Feuerwehr auf Teile der Fassade und des Daches über.

Lange, bevor er als Koch Geld verdiente, besserte Alexander Herrmann sein Taschengeld als Kofferträger auf. Vor allem bei den Bayreuther Festspielen bewährte sich dabei ein kleiner Kniff.

Blockierte Notausgänge, fehlender Brandschutz: Nach dem Pub-Feuer mit 30 Toten in Bangkok soll es Konsequenzen geben. Im Fokus stehen nicht nur Gesetze, sondern auch das Verhalten der Clubbetreiber.

Eine 40-jährige Frau ist in München in den Schacht eines Wäscheaufzugs gestürzt und schwer verletzt worden. Die Feuerwehr musste sie unter beengten Bedingungen mit einer Spezialtrage über zwei Stockwerke retten.