TV-Koch Herrmann zu Gericht seines Sohns: «total abgefahren»

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TV-Koch Alexander Herrmann (54, «The Taste») hat sich durch Anime-Sendungen von der Kochleidenschaft seines Sohns überzeugen lassen. «Mit 14 oder 15 hat er immer diese Animes angeschaut, das macht er heute noch, die liebt er», sagte Herrmann der «Süddeutsche Zeitung» über seinen Sohn Paul. «In einem geht es um Kochwettbewerbe. Eines seiner ersten Gerichte war, dass er aus diesem Anime ein Gericht nachgekocht hat.»

Herausgekommen sei «eine Makrelen-Bulette auf Reis mit einer Art Sojasoße, eher eine Brühe», sagte der Sternkoch. «Total abgefahren! Es gab ja kein Rezept. Er hat sich angeschaut, wie die das machen, und hat es nachgekocht.»

Sohn verkaufte Autogrammkarten des Vaters - «total peinlich»

Überraschend sei es für ihn aber nicht gewesen, dass es seinen Sohn ebenfalls in die Gastronomie zieht, sagte der Sternekoch aus dem oberfränkischen Kulmbach. «Er hat natürlich alles mitgekriegt. Er war früh bei Kochkursen dabei, und einmal, bei einer Fernseh-Show, ist er auf dem Tresen gesessen und hat Scampi geputzt. Oder er hat meine Autogrammkarten für einen oder zwei Euro an die Kochteilnehmer verkauft. Das war mir immer total peinlich. Aber so ist er im Grunde in die Branche reingewachsen.»

Nach einer Lehre als Koch arbeitet Paul Herrmann inzwischen in einem Restaurant in Düsseldorf. Vorgegeben habe er ihm diesen Weg nicht, betonte Alexander Herrmann. «Ich habe bei meiner Tochter und bei meinem Sohn immer gesagt: Wenn ihr etwas wissen wollt, werde ich euch beraten. Aber ihr müsst euren eigenen Weg finden. Und wenn irgendwas ist, dann bin ich eh da.» (dpa)


 

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