Urteil zu im Jahr 1999 erschossenen Gastwirt rechtskräftig

| War noch was…? War noch was…?

Das Urteil zum Mord an einem Würzburger Gastwirt im Jahr 1999 ist rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof habe die Revision der beiden Angeklagten zurückgewiesen, sagte ein Sprecher des Landgerichts Würzburg. Damit habe die Entscheidung vom Juli 2025 Bestand. Zuvor hatte die «Main-Post» berichtet.

Die Landgerichtskammer hatte das Vater-Sohn-Duo nach der Erschießung des Gastwirts zu lebenslanger Haft verurteilt. Aus Sicht des Gerichts gibt es keinen Zweifel an der Täterschaft der heute 50 und 68 Jahre alten Männer. Zudem stellte das Gericht für beide die besondere Schwere der Schuld fest. Damit ist eine Entlassung nach 15 Jahren Haft nahezu ausgeschlossen. 

Mordauftrag wohl vom Vater des Schützen 

Nach Überzeugung der Kammer erschoss der staatenlose 50-Jährige am 5. Januar 1999 als damals 23-Jähriger den Gastwirt (55), um einer Geldforderung Nachdruck zu verleihen. Den Auftrag für die Tat soll damals sein Vater, ein Türke, gegeben haben.

Die Angeklagten hatten sich in dem Prozess nicht zu den Vorwürfen geäußert. Die Tatwaffe ist bis heute verschwunden. Die Verteidigung hatte auf Freispruch plädiert, weil aus ihrer Sicht die Täterschaft der Männer nicht erwiesen ist und ein überzeugendes Motiv fehlt.

Die Tötung des 55 Jahre alten Opfers, ebenfalls ein Türke, war jahrzehntelang ungeklärt. Im Frühjahr 2024 gingen neue Hinweise zu dem Fall ein, die den Anstoß zu dem Verfahren gaben. (dpa)


Zurück

Vielleicht auch interessant

Auch wegen alter Zigarettenkippen gibt es mancherorts in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern rauchfreie Zonen an den Stränden - darunter auf Föhr und Rügen. Auf der Insel Sylt gibt es andere Methoden gegen Ökosünder.

In einem alten Silberbergwerk in Freiberg reift Whisky in Eichenholzfässern. Warum der unterirdische Lagerort für Forscher und Genießer gleichermaßen spannend ist.

Traf sich die angeklagte Unternehmerin Christina Block kurz vor der Rückholung ihrer jüngsten Kinder in einem Hotel mit den maskierten Entführern? Dazu äußert sich der Verteidiger eines Israelis.

Ralph Siegel hat gemeinsam mit seiner Ehefrau ein Restaurant in Spanien übernommen. Die Eröffnung ist für Ende März geplant.

Seit Juli wird in Hamburg der Fall um die Entführung zweier Kinder von Christina Block verhandelt. Nun äußert sich der Verteidiger der Unternehmerin zu einem angeblichen Treffen seiner Mandantin.

Das Restaurant Wintzell’s Oyster House in Alabama löst ein Jahrzehnte altes Versprechen ein und serviert einem 80-Jährigen und seinem Vater kostenlose Austern. Die Einlösung der historischen Offerte sorgt für internationale Aufmerksamkeit.

Seit Juli wird vor dem Landgericht Hamburg der Fall um die Entführung zweier Kinder der Unternehmerin Christina Block verhandelt. Im Gerichtssaal kommt es wieder zu Wortgefechten.

In einem Lokal in Raunheim nahe dem Frankfurter Flughafen sind zwei Menschen getötet worden. Am Vormittag lief eine Fahndung mit Hubschrauber und einem größeren Polizeiaufgebot nach dem noch unbekannten Schützen. Viele Details sind noch nicht bekannt.

Der spektakuläre Transport des Airbus «Kurt Schumacher» in den Serengeti-Park zieht ein juristisches Nachspiel nach sich. Während der Umbau zum Flugzeug-Restaurant läuft, fordert der Park 2,4 Millionen Euro Schadenersatz von einer Logistikfirma.

Der niederösterreichische Vier-Hauben-Koch Bernhard Zimmerl unterstützte Wolfgang Puck zum dritten Mal bei der Verpflegung der Oscar-Preisträger in Los Angeles und servierte österreichische Klassiker in exklusiver Variation.